Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Samstag, 18. Januar 2020 11:25 Uhr
Beratung für einkommensschwache Haushalte: Kreis Höxter und Jobcenter führen erfolgreiches Projekt weiter
Freitag, 17. Januar 2020 10:10 Uhr

Höxter (TKu). Minigolf geht nur im Sommer? Von wegen: Im Bolzano in Höxter kann man nicht nur jederzeit Minigolf spielen, sondern auch auf eine ganz besondere Art und Weise: im Schwarzlicht und mit 3D-Brille. Die Wände der sechs großen Räume der neuen D-Schwarzlicht-Minigolf-Anlage sind mit neonfarbenen Graffitis gesprayt. Wer eine 3D-Brille aufsetzt, der sieht diese Figuren, Raumschiffe oder Tiere sich an den Wänden fortbewegen.

Auch die Bahnen selbst sind so gestaltet, dass der Ball an bestimmten Stellen zu schweben scheint. Seit vergangenem Mittwoch gibt es dieses im Weserbergland einzigartige 3D-Schwarzlicht-Minigolf im Bolzano (Zur Lüre 47A) in Höxter in einer 500 Quadratmeter großen neu gestalteten Arena. „Vergleichbare Anlagen findet man nur in Hannover oder Göttingen - selbst in Bielefeld ist die dortige 3D-Schwarzlicht-Minigolf-Anlage um 200 Quadratmeter kleiner als im Bolzano“, sagt Bolzano-Betreiber Christoph Altmiks.

Um das neue Highlight zu verwirklichen, musste einer der beiden großen Indoor-Fußballplätze weichen. Der verbleibende Fußballplatz sei nun zwar mehr ausgelastet, er reiche aber völlig aus, erklärt Altmiks. In der neuen Minigolfanlage stecke viel Eigenleistung. Die Wände aufgestellt und schwarz gestrichen hat Christoph Altmiks selbst. Die Kunstwerke an den Wänden sind von fünf Künstlern in drei Wochen Arbeit erschaffen worden, wofür sie mehr als 1500 Spraydosen Farbe benötigt haben. Jeder der sechs Räume beinhaltet drei unterschiedliche Minigolf-Bahnen.

Etwa anderthalb Stunde benötige man, um alle Bahnen durchzuspielen, erklärt Christoph Altmiks. Wir von Höxter-News.de haben die Anlage mal getestet und waren begeistert, wie real die dreidimensionalen Bilder und Effekte mit 3-D-Brille erscheinen. Man fühlt sich wie in einer Welt der Fantasie und der Comics. Ein Beamer wirft bewegte 3-D-Bilder an die Wand. Jeder der Räume widmet sich einem speziellen Thema: von der Unterwasserwelt über die Wüste mit Löwen und Tigern bis hin ins Weltall – beim Bespielen der Schwarzlicht-Minigolfanlage wird einem nicht langweilig. Geeignet ist die Anlage für Personen im Alter von zehn bis 70 Jahre, meint Altmiks.

Einen Besuch ist sie auf jeden Fall wert. Seit 2005 schreibt das Bolzano Erfolgsgeschichte. In diesem Jahr wird das Freizeitcenter unter der Führung von Christoph Altmiks schon 15 Jahre alt. Mit Ehefrau Valentina Altmiks setzte er 2005 seinen Traum um, eine Soccerhalle in Höxter zu eröffnen. Das Bolzano in der ehemaligen Tennishalle im Gewerbegebiet Zur Lüre ist mittlerweile zu einem kompletten Freizeit-Center geworden, was laut Altmiks so gar nicht geplant war."

Aber wir freuen uns darüber, wie sich alles entwickelt hat", so Christoph Altmiks. Angefangen hat alles mit zwei Fußballplätzen und einem Bistro. 2007 folgte der Minigolf-Platz auf dem Gelände in der Lüre. In den nachfolgenden Jahren sind ein Squash-Platz und die Kegelbahn, die bereits in dem Gebäude untergebracht war, aber noch in Schuss gebracht werden musste, hinzu gekommen. Die Kegelbahnen dienten bis zur Wiederbelebung nur als Lagerraum für das Bowling-Center. Die Nachfrage nach Kegeln sei groß gewesen, weil viele Kneipen in den Ortschaften inzwischen geschlossen hatten, sagte Christoph Altmiks.

Das benachbarte Bowling-Center übernahm er im August 2013. Gemeinsam mit seiner damaligen Lebensgefährtin und heutigen Ehefrau renovierte er das Bowling-Center und eröffnete es neu. Kurz danach wurde der Name in Freizeit- und Event-Center geändert, weil das Angebot so vielfältig geworden ist. Das Bolzano biete für jede Generation etwas, insbesondere für Kindergeburtstage und Betriebsfeiern werde das Bolzano auch gerne angemietet, so Altmiks.

Fotos: Thomas Kube

Donnerstag, 16. Januar 2020 17:22 Uhr

Höxter (red). Der Rotary-Club Höxter unterstützt das Hammer Forum in den nächsten drei Jahren mit jeweils 5.000 Euro. Der erste Teil der Spende wurde jetzt in Höxter Übergeben. „Die Arbeit des Hammer Forums hat uns sehr beeindruckt. Wir unterstützen daher die wertvolle Arbeit gern“, erklärte Friedhelm Spieker, Präsident des Rotary Clubs. Das Hammer Forum ist eine Hilfsorganisation, die sich seit 1991 um die medizinische Versorgung von Kindern in Krisengebieten kümmert. Kinder, die in ihrem Heimatland nicht behandelt werden können, fliegen zur medizinischen Behandlung nach Deutschland. Darüber hinaus schickt das Hammer Forum qualifizierte medizinische Teams in verschiedene Krisengebiete dieser Welt, um Kindern vor Ort die Chance auf eine gesunde Zukunft zu geben.

Die Aus- und Weiterbildung des einheimischen medizinischen Personals steht ebenso im Fokus wie der langfristige Aufbau medizinische Versorgungsstrukturen in den Einsatzländern. Finanziert wird die medizinische Hilfe für Kinder in Krisengebieten fast vollständig aus Spenden. Von den Spendengeldern werden die Flugkosten der ehrenamtlichen medizinischen Teams und die notwendigen medizinischen Hilfs-und Verbrauchsmittel für Untersuchungen, Behandlungen und Operationen vor Ort finanziert. Der Bau und die medizinische Einrichtung von Kinderambulanzen und Operationsmöglichkeiten vor Ort sowie die Hin- und Rückflüge der Kinder, die vor Ort keine Chance auf Heilung haben und in Deutschland behandelt werden müssen werden ebenso unterstützt. Die medizinische Behandlung in den bundesdeutschen Krankenhäusern ist weitgehend kostenlos. Nur in Ausnahmefällen muss sich das Hammer Forum an Behandlungskosten beteiligen.

Foto: Rotary Club Höxter

Donnerstag, 16. Januar 2020 10:36 Uhr

Kreis Höxter (red). In Deutschland beschäftigen sich regelmäßig etwa 30 Millionen Menschen mit Computerspielen. Längst ist der sogenannte eSport mehr als nur ein netter Zeitvertreib. Auch im Kreis Höxter messen sich viele eSportler am PC oder über die Spiele-Konsole im Sport- oder im Action-/Strategiespiel. Aktuelle Umfragen weisen darauf hin, dass sich vor allem jüngere Männer für das digitale Kräftemessen begeistern. Vielerorts gründen Fans Vereine, um gemeinsam beliebte eSport-Angebote wie die Fußballsimulation FIFA zu spielen. Angesagte Wettbewerbe finden in großen Hallen statt, werden von Streamingdiensten übertragen und mobilisieren jede Menge Zuschauer. „Der Nachwuchs wird nun einmal mit Medien groß und verbringt ohnehin immer mehr Zeit mit dem Handy oder am Computer. eSportler sollten aber darauf achten, dass sie sich neben ihren digitalen virtuellen Aktivitäten einen realen Ausgleich schaffen, um köperlich, geistig und psychosozial fit zu bleiben“, informiert AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner.

Doch bei aller Freude am eSport: Ein gesunder Lebensstil ist für eSportler wichtig. Um überhaupt gut spielen zu können, brauchen sie die richtige Balance zwischen Spaß, Training, Regeneration und Erholung. Wer in Bereichen wie Fokus, Kontrolle und Reaktionsvermögen punkten will, braucht körperliche und mentale Fitness, wie Konzentrationsfähigkeit und gesunde Augen. Deshalb sollten eSportler unbedingt ausreichend viel Bewegung, aber auch aus-gleichende Bewegung in den Alltag einbauen. „Die oft einseitigen Haltungen im Spiel führen zu einseitigen Anpassungen, die nach einem spezifischen Aus-gleich verlangen“, rät Wehmhöner.

Nach dem Spiel müssen Klickstress und starke Anspannung abgebaut werden. Dann geht es um die Regeneration und Erholung fernab von PC und Konsole. Wichtig ist, dass das Leben nicht irgendwann nur noch aus Computerspielen besteht, sondern man sich auch in der realen Welt gut fühlt und Spaß hat: zielgerichtete Präventionsangebote im Bereich Stressregulation können dabei unterstützen.

Professionelle eSportler haben auch mit Versagensängsten, Leistungsdruck und hohen Erwartungshaltungen (eigene oder von anderen) zu kämpfen. Das kann starke gesundheitliche Auswirkungen haben, da gerade diese junge Zielgruppe nicht nur in physischer, sondern auch in psychoemotionaler Hinsicht sensibler ist, als es den Anschein hat. Die AOK empfiehlt hierbei die Teilnahme an ihren Anti-Stress-Programmen, Bewegungs- und Entspannungskursen sowie Online-Coachings zur Achtsamkeit. „Mit 25 Jahren zählt man in der eSportler-Szene bereits zum ‚alten Eisen‘. Unser Ziel ist es daher, bei den jungen Menschen eSport und Gesundheitsförderung möglichst frühzeitig in Einklang zu bringen“, so Wehmhöner. Weitere Informationen dazu im Internet unter www.aok.de Stichwort „Gesundes Leben“ oder bei den AOK-Präventionsfachkräften vor Ort.

Foto: AOK/hfr

Donnerstag, 16. Januar 2020 10:03 Uhr

Beverungen (red). Am Samstag, den 12. September 2020, ist nun auch Michael Schulte auf dem Open Air-Gelände an der Weser in Beverungen zu erleben. Neben Wincent Weiss, Lena, Lotte und Miu wird damit ein weiteres Highlight das diesjährige Weser Open Air der Kulturgemeinschaft bereichern.

„Beruhigend, lebensfroh und voller Energie“ (FFH), so kennt man Michael Schulte bei allem was er tut.

Nachdem sich der Singer-Songwriter mit „You Let Me Walk Alone“ beim Eurovision Songcontest 2018 in die Herzen aller Zuschauer gesungen hat, hätte auch 2019 nicht besser für ihn verlaufen können: Nach ausverkauften Konzerten auf seiner „Dreamer“ Tour war er mit seiner Radiohymne „Back To The Start“ und weiteren Songs auf zahlreichen Festivals und Open-Airs quer durch ganz Deutschland unterwegs.

Dass er mit seiner Single „Back To The Start“ die #1 der Spotify-Hitliste „Top Hits Deutschland“ knackte und damit Superstar Ed Sheeran ablöste, hat mit exzellentem Songwriting genauso zu tun, wie mit seiner Beständigkeit.

Nach u.a. Grönemeyer (2012), Cro (2013), Amy Macdonald (2017), Roland Kaiser und Mark Forster (2019) kündigt sich auf den Weserwiesen erneut ein großer Open Air-Konzerttag an. Wer dabei sein möchte, sollte sich bereits im Vorverkauf Tickets sichern. Diese sind im Kulturbüro der Stadtverwaltung, im Service Center Beverungen, Weserstr. 16 (Tel. 0 52 73 / 392 223) sowie in allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Für weitere Informationen ist die Kulturgemeinschaft auch im Internet unter www.kulturgemeinschaft-beverungen.de  und auf Facebook zu erreichen.

Foto: Sandra Ludewig

Blaulicht
Samstag, 18. Januar 2020 11:20 Uhr
Betrunkener Unfallfahrer flüchtet zu Fuß
Sonntag, 12. Januar 2020 12:01 Uhr

Brakel/Höxter/Nieheim (red). Am Sonntagmorgen gegen 00.45 Uhr wurde ein Fahrradfahrer in Brakel auf der Nieheimer Straße kontrolliert, da er durch unsichere Fahrweise aufgefallen war. Der 32-jährige Nieheimer musste nach der Entnahme einer Blutprobe sein Fahrrad schieben. Ein 24-jähriger Mann aus Beverungen wurde gegen 4.55 Uhr in Lütmarsen überprüft da er ebenfalls sehr unsicher mit seinem Fahrrad unterwegs war. Auch er musste eine Blutprobe abgeben und sein Fahrrad schieben. Auf beide Fahrradfahrer wartet nun ein Strafverfahren.

Mittwoch, 01. Januar 2020 15:55 Uhr

Kreis Höxter (red).In der Silvesternacht kam es im Kreisgebiet zu 24 Einsätzen der Polizei im Zusammenhang mit Sylvester Feierlichkeiten bzw. deren Folgen. In Höxter machten sich mehrere Anwohner Sorgen darüber dass Feuerwerkskörper zwischen den Fachwerkhäusern gezündet wurden. Es gab eine Sachbeschädigung an einem Verkehrszeichen und eine Hausfassade wurde durch einen Böller beschädigt. Mehrere Streitigkeiten konnte die Polizei durch beruhigende Gespräche schlichten. In Brakel kam es zu drei leichten Körperverletzungsdelikten und einer Beschwerde über eine zu laute Feier in den frühen Morgenstunden. In Beverungen wurden in drei Fällen Anzeigen wegen Sachbeschädigung aufgenommen, da Briefkästen durch Böller beschädigt wurden. In Bad Driburg wurde eine leichte Körperverletzung bei der Polizei zur Anzeige gebracht.

Mittwoch, 01. Januar 2020 15:48 Uhr

Nieheim (red). Anwohner bemerkten kurz nach Mitternacht den Brand des Dachstuhls eines Stallgebäudes im Ortskern von Erwitzen. Die Flammen schlugen bereits aus dem Dach heraus. Die freiwilligen Feuerwehren aus Nieheim und den umliegenden Ortschaften waren mit einem Großaufgebot vor Ort und versuchten den Brand zu löschen. Der Dachstuhl brannte jedoch komplett aus. In dem Stall - ein altes Fachwerkgebäude - waren circa 40 Kühe untergestellt. Fast alle Tiere konnten durch Helfer aus dem Gebäude gebracht werden, eine Kuh verendete leider in dem Gebäude.

Nach Polizeiangaben entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 150.000 bis 200.000 Euro. In einem unmittelbar gegenüber liegenden Gasthof fand eine Silvesterfeier statt. Vor dem Gasthof wurden reichlich Feuerwerkskörper gezündet. Ob der Brand durch Feuerwerkskörper verursacht wurde, werden die eingeleiteten Ermittlungen der Polizei zeigen.

Foto: Feuerwehr Höxter

Mittwoch, 01. Januar 2020 12:31 Uhr

Kreis Höxter (red). Im abgelaufenen Jahr 2019 wurden in der Zeit vom 1. Januar bis zum 20. Dezember 2019 in der Leitstelle für Feuerschutz und Rettungsdienst des Kreises Höxter insgesamt 31.225 Einsätze bearbeitet. Diese Einsätze beziehen sich auf Hilfeersuchen von Bürgerinnen und Bürgern aus dem Kreis Höxter und Gebieten angrenzender Kreise und Länder, die die Leitstelle Kreis Höxter in der Notfallrettung mit zu versorgen hat.

Das Einsatzaufkommen im Bereich Rettungsdienst betrug 29.102 Einsätze, für den Bereich der Feuerwehr waren 2.123 Einsätze zu verzeichnen. Somit mussten durch die Leitstelle des Kreise Höxter insgesamt 31.225 Einsätze organisiert und koordiniert werden. Gegenüber dem Jahr 2018 mit insgesamt 29.015 Einsätzen (26802 Rettungsdienst- und 2.213 Feuerwehreinsätzen), stieg das Einsatzaufkommen im Rettungsdienst leicht an.

Das Einsatzaufkommen der Feuerwehr dagegen blieb fast auf dem Stand von 2018. Ein Grund für die erneut hohe Anzahl der Feuerwehreinsätze ist einmal mehr das Wetter. Der Kreis Höxter ist im Jahr 2019 gleich von zwei starken Unwettern heimgesucht worden: Sturmtief Eberhard am 9. und 10 März sowie ein Starkregen am 15. Oktober. Beide Unwetter machten ein Eingreifen der Feuerwehren und sonstigen Hilfsorganisationen erforderlich.

Warnung und Information der Bevölkerung Der bundesweite Warntag findet jährlich im September statt. Nächster Warntag : Donnerstag10. September 2020

Verhaltenshinweise für den Gefahrenfall

  • Ruhe bewahren
  • Gebäude aufsuchen
  • Nachbarn informieren
  • Türen und Fenster schließen
  • Radio einschalten, Lokalfunk, WDR 2, (bei Stromausfall, Autoradio)
  • Notruf (110/112) nicht blockieren. Nur im Notfall anrufen. 

Genaue Standortbestimmung durch Advanced Mobile Location (AML)

Erfreuliche Nachrichten für alle Kunden der deutschen Mobilfunk-Netzbetreiber: Sie profitieren ab sofort vom neuen Notrufsystem AML (Advanced Mobile Location). Im Jahr 2018 wurden in Europa 73 Prozent der Notrufe über Mobiltelefone abgesetzt – eine von vielen Herausforderungen, vor die uns die mobile Gesellschaft im digitalen Zeitalter stellt. Denn was, wenn der Anrufer selbst nicht weiß, wo er sich befindet und so seine genaue Position nicht durchgeben kann?

Zum Beispiel wenn er mit seinem Fahrzeug auf einer Landstraße, auf der Autobahn oder auf einem abgelegenen Feldweg verunglückt und nicht genau weiß, wo er ist. In einem solchen Fall kommt AML zum Einsatz. Im Notfall einfach die 112 anrufen und die Rettungsleitstelle kann den Unfallort lokalisieren.

Konkret erlaubt AML die genaue Ortung von Hilfesuchenden. Im Ernstfall kann das Leben retten. Denn wenn mit dem Handy die Notrufnummer 112 gewählt wird, werden per AML automatisch Standortdaten an die Rettungsleitstelle gesendet. Und das bis auf wenige Meter genau. AML-Daten basieren auf exakten GPS-Koordinaten und sind damit weitaus genauer als die bisherige grobe Ortung über Funkzellen.

Praktisch: Damit AML funktioniert, müssen Nutzer eines Smartphones ihre Standortdaten im Handy nicht einmal aktiviert haben. GPS wird beim Wählen der 112 automatisch eingeschaltet, damit die Standortdaten an den Rettungsdienst übermittelt werden können. AML ist keine App, sondern bereits im Betriebssystem des Smartphones integriert. AML nutzt für die Standortbestimmung nicht nur die Funkzellenposition; hier sind die Unsicherheitsradien sehr groß (0,1 bis 30 km), sondern insbesondere auch andere, in den Smartphones integrierte Funktionen zur Positionsbestimmung wie WLAN und GPS. Hierdurch können Standortdaten mit einer Genauigkeit von wenigen Metern an die Leitstellen gesendet werden. 

Einsätze zum Jahreswechsel 2019/2020

Für die Leitstelle des Kreises Höxter gestaltete sich der Jahreswechsel ereignisreich. Es begann gleich 0:15 Uhr mit einem Großeinsatz der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Nieheim. In Nieheim Erwitzen brannte ein landwirtschaftliches Gebäude. (Scheune), hier waren alle Feuerwehren der Stadt Nieheim im Einsatz. Unterstützt wurden sie noch mit Sonderfahrzeugen von den Städten Brakel, Steinheim, Bad Driburg und Höxter.

Für den Rest der Feuerwehren im Kreis Höxter begann der Jahreswechsel 2019/2020 ruhig. Es waren verteilt über den Kreis Höxter 3 kleinere Brandeinsätze zu bewältigen. 00:24 Uhr Willebadessen Kleinbrand im Freien 01:20 Uhr Höxter Reste von Feuerwerkskörpern 02:17 Uhr Steinheim Mülltonne 

Rettungsdienstliche Einsätze

Der Rettungsdienst im Kreis Höxter musste zum Jahreswechsel 35 Einsätze bearbeiten. Viele Einsätze resultierten aus dem unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern (4). Des Weiteren galt es, routinemäßige Einsätze zu bewältigen, wobei ein Großteil auf starken Alkoholgenuss zurückzuführen war.

Politik
Mittwoch, 15. Januar 2020 10:54 Uhr
FrauenRat NRW: Gleichstellung stärkt Demokratie – Verbündete suchen und finden
Freitag, 10. Januar 2020 10:39 Uhr

Höxter (red). Die nächste Bürgersprechstunde in der Kreisverwaltung Höxter wird am Mittwoch, 15. Januar 2020, angeboten. Bürgerinnen und Bürger können sich in der Zeit von 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr in Zimmer F 3 der Kreisverwaltung Höxter, Moltkestraße 12, mit ihren Anliegen an Herrn Kreisdirektor Klaus Schumacher wenden, der Herrn Landrat Friedhelm Spieker krankheitsbedingt vertreten wird.

Samstag, 04. Januar 2020 12:56 Uhr

NRW (red). Staatsminister a.D. Guntram Schneider ist tot. Er war von 2010 bis 2015 Minister für Arbeit, Integration und Soziales und zuvor Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Nordrhein-Westfalen.
 
Ministerpräsident Armin Laschet sagte zum Tod von Guntram Schneider: „Nordrhein-Westfalen trauert um eine Persönlichkeit mit Herz für das Land und Herzblut für die Sache. Für Guntram Schneider stand bei all seinem Engagement in der Gewerkschaft und der Politik der Mensch im Mittelpunkt. Als langjähriger DGB-Vorsitzender kämpfte der Ostwestfale leidenschaftlich für Chancengerechtigkeit in allen Phasen eines schulischen und beruflichen Lebens. Die Idee vom Aufstieg durch Bildung war für Guntram Schneider während seines gesamten Wirkens zentral.“
 
Der Ministerpräsident weiter: „Guntram Schneiders Verdienste um die Sozialpartnerschaft in Nordrhein-Westfalen, sein Einsatz für die berufliche Bildung sowie das Ermöglichen von Integration, bleiben unvergessen. Auch als Mensch wird er zahlreichen Weggefährten in besonderer Erinnerung bleiben: Als Mann des klaren Wortes und der Gradlinigkeit. Persönlich bleiben mir viele Begegnungen in Erinnerung, in denen er als DGB-Chef mit seiner markanten Stimme für die Schwächeren kämpfte. Solidarität war bei ihm nicht wissenschaftliche Theorie, sondern gelebte innere Haltung. Als Integrationsminister fand ich bei ihm immer einen Partner, der das Motto der Gewerkschaften aus den 70er Jahren „Mach meinen Kumpel nicht an“ in seiner täglichen Arbeit lebte. Als er 2010 den Vorsitz des DGB aufgab um selbst in die Landesregierung zu wechseln, wusste ich, dass der große Grundkonsens aller Demokraten in Nordrhein-Westfalen in der Integrationspolitik erhalten bleibt. Er hat ihn auf die ihm eigene Weise geprägt. Dabei hat Guntram Schneider auch denjenigen wertgeschätzt, der anderer Meinung war. Ich werde ihn vermissen.“
 
Guntram Schneider wurde am 2. Juli 1951 in Gütersloh-Isselhorst geboren. Er machte eine Lehre als Werkzeugmacher und trat schon früh der Gewerkschaft IG Metall bei. Dort engagierte er sich in der Gewerkschaftsarbeit und wurde Betriebsratsmitglied. Später hatte er verschiedene Funktionen beim Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) inne und wurde 1985 Vorsitzender des DGB-Kreises Dortmund. Zwischen 1995 und 2006 war er 1. Bevollmächtigter der IG Metall-Verwaltungsstelle Münster. In 2006 wurde er zum Landesvorsitzenden des DGB in Nordrhein-Westfalen gewählt.

Ministerpräsidentin a.D. Hannelore Kraft ernannte Guntram Schneider am 15. Juli 2010 zum Minister für Arbeit, Integration und Soziales. Er leitete das Ressort bis September 2015.

Foto: Ralph Sondermann/NRW

Wirtschaft
Mittwoch, 15. Januar 2020 10:30 Uhr
NGG: Bei den 1.700 Bauarbeitern im Kreis Höxter droht 10-Euro-Lohn-Lücke
Mittwoch, 15. Januar 2020 10:17 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Vereinigte Volksbank hat den Generationenwechsel im Vorstand eingeleitet und setzt damit ein starkes Zeichen für die Zukunftsstrategie der Bank. Sascha Hofmann ergänzt seit dem 1.1.2020 die Geschäftsleitung der Volksbank. Als Generalbevollmächtigter wird er neben den Vorständen Paul Löneke und Birger Kriwet die Geschicke der Bank leiten. Nach Lönekes Eintritt in den Ruhestand Ende Juni nächsten Jahres wird Sascha Hofmann zum 1.7.2021 Vorstandsmitglied der Vereinigten Volksbank und dann gemeinsam mit Birger Kriwet das neue Vorstandsteam bilden.

Sascha Hofmann, hat mit seinem Werdegang vom Auszubildenden zum Marktvorstand das Rüstzeug von der Pike auf gelernt. Schon jetzt kann er auf einen beeindruckenden Werdegang zurück blicken: Nach erfolgreicher Lehrzeit in der heutigen Raiffeisenbank HessenNord eG sammelte er mehrere Jahre Erfahrung in den Bereichen Rechnungswesen und Controlling, bevor er als Verbandsprüfer Volks- und Raiffeisenbanken im Genossenschaftsverband Frankfurt e.V. unterstützte. Sascha Hofmann wirkte zudem als Spezialist für den Bereich Gesamtbanksteuerung und für die Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) mit und war beratend an der Implementierung und Umsetzung der sich aus den MaRisk ergebenden Richtlinien für die Banken beteiligt. Im Jahr 2010 erfolgte der Wechsel zur Raiffeisenbank Volkmarsen eG, wo er insgesamt 7 Jahre den Vorstandsvorsitz übernahm. „Mit Sascha Hofmann haben wir einen erfahrenen Kollegen für unser Haus gewonnen. Seine hervorragende Fachkompetenz wird fortan entscheidend mit dazu beitragen, dass wir für die zukünftigen Entwicklungen im Bankensektor gut aufgestellt sind", so Vorstandsvorsitzender Paul Löneke.

Mit dem neuen Vorstandsmitglied setzt die Vereinigte Volksbank ein deutliches Zeichen für die Zukunft. "Mit diesen Änderungen im Vorstand richten wir unsere Bank für die Zukunft aus und setzen damit ein klares Statement für eine selbstständige und starke Bank im Kreis Höxter. Bei allem was wir tun, werden wir uns weiterhin an den genossenschaftlichen Werten orientieren: Miteinander füreinander zu handeln, davon sind wir überzeugt. Als Bank, die von mehr als 36.000 Mitgliedern getragen wird, fühlen wir uns den Menschen im Kreis Höxter verbunden. Gemeinsam verfolgen wir das Ziel, sowohl als Bank als auch als Genossenschaft ein verlässlicher und sicherer Partner für unsere Mitglieder und Kunden zu bleiben", betont Vorstand Birger Kriwet.

Sascha Hofmann, der verheiratet und Vater von zwei Töchtern im Alter von 11 und 13 Jahren ist, ist die Freude über die neue Aufgabe sichtlich anzumerken: "An der Vereinigten Volksbank begeistert mich vor allem die regionale Verwurzelung und dass die strategische Ausrichtung der Bank stark von der genossenschaftlichen Idee getragen wird. Ich freue mich darauf die Menschen kennenzulernen und meine Ideen und Kenntnisse zum Wohle der Region und für eine stabile Zukunftsfähigkeit der Vereinigten Volksbank einzubringen. Meine ersten Wochen werden sicherlich von vielen neuen Begegnungen, Gesprächen und Eindrücken geprägt sein.“

Foto: Vereinigte Volksbank eG

Samstag, 28. Dezember 2019 10:05 Uhr

Kreis Höxter (red). Gute Nachricht für die 42.000 Versicherten der AOK NordWest im Kreis Höxter: Die Gesundheitskasse setzt ihre erfolgreiche Geschäftspolitik mit stabilen Finanzen und mehr Wachstum fort: Ab 1. Januar 2020 bleibt der Zusatzbeitrag stabil bei 0,9 Prozent. „Mit unserem im Branchenvergleich geringen Zusatzbeitrag und den vielen Mehrleistungen sind wir künftig noch attraktiver für alle gesetzlich Krankenversicherten“, sagte AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner.  

„Wir haben in den vergangenen Jahren stets vorausschauend und erfolgreich gewirtschaftet. Deshalb können wir unseren attraktiven Zusatzbeitrag trotz deutlich steigender Kosten im Gesundheitswesen stabil halten“, betonte Wehmhöner. Der Gesamtbeitragssatz der AOK NordWest ab 1. Januar 2020 beträgt unverändert 15,5 Prozent und setzt sich aus dem bundesweit für alle Krankenkassen gültigen allgemeinen Beitragssatz in Höhe von 14,6 Prozent und dem kassenindividuellen Zusatzbeitragssatz von 0,9 Prozent zusammen. AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner kündigte an, dass die AOK NordWest auch künftig ihren Versicherten im Kreis Höxter ein attraktives Preis-Leistungsverhältnis mit vielen Zusatzleistungen, einen kundennahen Service und innovative Versorgungsformen biete. Mit der Einführung des individuellen Gesundheitsbudgets in 2019 in Höhe von bis zu 500 Euro können alle AOK-Versicherten weitere exklusive Mehrleistungen in Anspruch nehmen. Dazu gehören die professionelle Zahnreinigung, Osteopathie, Reiseschutzimpfungen oder Sonderleistungen bei Schwangerschaft. 

Außerdem plant die AOK NordWest, ihre digitalen Kommunikationskanäle weiter auszubauen und moderne Lösungen für eine schnelle und mobile Kommunikation im Sinne des Kunden zu schaffen. Schon heute nutzen mehrere tausend Versicherte in der Region die Angebote des Online-ServiceCenters www.meine.aok.de

Foto: AOK/hfr

Sport
Mittwoch, 08. Januar 2020 11:35 Uhr
Ehrungen für Übernahme der Bezirksstandarte
Dienstag, 07. Januar 2020 08:22 Uhr

Vinsebeck (red). Beim alljährlichen Vergleichsschießen der Schützenvereine in Vinsebeck trafen die erbitterten Konkurrenten um die Dorfkrone erneut aufeinander. Ausrichter im diesjährigen Showdown waren die Jungschützen der St. Josef Schützenbruderschaft, die mit gestärktem Selbstvertrauen dem Vorjahressieger, den Altschützen der St. Johannes Schützenbruderschaft, gegenübertreten. In einem erbitterten Wettstreit, in dem es lange günstig für die Gastgeber stand, konnten sie sich dennoch nicht gegen die jahrzehntelange Schießerfahrung der Altschützen durchsetzen.

Mit knappem Vorsprung errangen die St. Johannes Schützenbrüder den Sieg im diesjährigen Duell. Bereits im Oktober des vergangenen Jahres hat die St. Josef Schützenbruderschaft in Vinsebeck das traditionelle Preis- und Pokalschießen ausgerichtet. 20 Schützenbrüder konnten sich im Preisschießen, Pokalschießen und Preisknobeln messen. Als beste Würfler stellten sich John Regier (Platz 1), Jungschützenkönig Julien Fricke (Platz 2) und sein Fahnenoffizier Hendrik Schamber (Platz 3) heraus. Sie durften sich über einen deftigen Präsentkorb freuen.

Das Pokalschießen hatte Benedikt Tilly mit 98 Ring für sich entscheiden, auf den Plätzen 2 und 3 folgten Jens Hannibal und Ex-König Pascal Schnelle. Wie beim Preisschießen üblich werden alle teilnehmenden Schützen mit kleinen Präsenten bedacht. Hier konnten ebenfalls Benedikt Tilly, Jens Hannibal und Pascal Schnelle das Treppchen besteigen und sich aus dem reichhaltigen Fundus die Rosinen herauspicken. Der Vorstand bedankt sich recht herzlich bei Hofstaat und Schießmeistern für die Preise und die gelungene Organisation.

Foto: St. Josef Schützenbruderschaft Vinsebeck e. V.

Samstag, 04. Januar 2020 11:42 Uhr

Kreis Höxter/Holzminden (red). Gespannt blickt der Fußball der Region am 19. Januar nach Marienmünster-Bredenborn, wenn sich 15 Mannschaften im Kampf um den diesjährigen Hallenkreismeistertitel duellieren. Neben den gewohnten Mannschaften aus dem Kreis Höxter sind der SV Holzminden sowie zwei Mannschaften des FC Boffzen in Marienmünster auf dem Parkett vertreten.

Aus dem Kreis Höxter neu dabei ist die neu gegründete Frauenmannschaft des VFL Eversen. Gleich zwei Pokale werden im Rahmen dieses Turniers ausgespielt: Einerseits geht der „Swisslife Select“-Pokal an die Siegerinnen des Turniers, andererseits wird auch der beste Kreisligist mit einem Siegerpokal prämiert. Als Verteidiger des „Swisslife Select“-Pokal geht der SV Ottbergen/B. Iin das Turnier. Bester Kreisligist in der Halle wurde 2019 der SV Scherfede/R. „Es gibt wie in den letzten Jahren wieder Preisgelder für die besten Mannschaften“, so Staffel- und Pokalspielleiterin Petra Block. Anpfiff der ersten Partie ist am 19. Januar um 10 Uhr in der Kolpingstraße 16 in Marienmünster-Bredenborn.

Die Turniergruppen

Gruppe A

  • Phönix Höxter

  • SV Kollerbeck

  • SV Bökendorf II

  • SV Ottbergen/B/D II

  • SV Scherfede (Titelverteidiger bester Kreisligist 2019)

Gruppe B

  • FC Germete/W.

  • FC Boffzen II

  • SV Holzminden

  • VFR Borgentreich

  • SV Steinheim

Gruppe C

  • SV Ottbergen-Bruchhausen I (Titelverteidiger Swiss Life Pokal 2019)

  • SpVg Brakel

  • VFL Eversen

  • FC Boffzen I

  • FC P.E.L.

Panorama
Dienstag, 14. Januar 2020 10:29 Uhr
Landesregierung untermauert finanzielles Engagement: 3,4 Millionen Euro für jüdische Gemeinden
Dienstag, 14. Januar 2020 10:17 Uhr

Düsseldorf/Tel Aviv (red). Das neue Büro des Landes Nordrhein-Westfalen für Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Jugend und Kultur in Israel nimmt im Januar seine Arbeit auf. Als Leiter des NRW-Büros in Tel Aviv konnte der Israel-Experte Dr. Gil Yaron gewonnen werden. Dies berichtete Dr. Mark Speich, Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales, am Freitag (10. Januar 2020) dem Ausschuss für Europa und Internationales im Düsseldorfer Landtag.
 
Ministerpräsident Armin Laschet: „Kein anderes Land pflegt so kontinuierliche, so enge und freundschaftliche Beziehungen zu Israel wie Nordrhein-Westfalen. Das neue Büro in Tel Aviv wird die zahlreichen Aktivitäten unseres Landes in Israel bündeln, unser Land vor Ort präsenter machen und neue Ideen für die Zusammenarbeit entwickeln. Das Büro soll auch zu einem Begegnungsort für Wirtschaft, Bildung, Forschung und Kultur werden. Zugleich ist die Einrichtung ein klares Signal der Wertschätzung an unsere Freunde in Israel, denn schließlich ist es weltweit das erste Büro Nordrhein-Westfalens in einem anderen Land mit einem so umfassenden Auftrag.“
 
Mit der in Tel Aviv angesiedelten Dependance der Staatskanzlei will die Landesregierung die bilateralen Beziehungen in allen Bereichen der Länderkompetenzen vertiefen. Das Büro wird in enger Kooperation mit dem Auswärtigen Amt und der Deutschen Botschaft in Tel Aviv agieren.
 
Der Ministerpräsident weiter: „Nordrhein-Westfalen und Israel verbindet längst weitaus mehr als die sich für uns aus dem Menschheitsverbrechen der Shoa ergebende Verantwortung. Wir profitieren heute von engen Kontakten zur High-Tech Nation Israel. Tel Aviv ist nach dem Silicon Valley die innovativste Start-up-Region der Welt. Wissenschaft und Wirtschaft spielen hier Hand in Hand. Zukunftstechnologien wie etwa im Bereich der Künstlichen Intelligenz oder Big Data-Anwendungen im Bereich der Medizin sind für Nordrhein-Westfalen von größtem Interesse.“
 
Dementsprechend ist das neue Büro zunächst in einem modernen Coworking-Space in Tel Aviv untergebracht, in dem auch zahlreiche Start-up-Unternehmen arbeiten. Über den endgültigen Standort des Büros wird noch entschieden.
 
Das neue Büro wird in Israel für Nordrhein-Westfalen werben und israelischen Unternehmen und Investoren die Standortvorteile Nordrhein-Westfalens sichtbar machen. Dabei wird es eng mit der Deutsch-Israelischen Industrie- und Handelskammer (AHK) in Tel Aviv kooperieren, die bereits für das Land in Israel aktiv ist und ihre erfolgreiche Tätigkeit für Nordrhein-Westfalen fortsetzt.
 
Der neue Leiter des Israel-Büros: Zur Person Dr. Gil Yaron
Die Leitung des Büros des Landes Nordrhein-Westfalen in Tel Aviv übernimmt Dr. Gil Yaron, dessen Lebenslauf die engen Verbindungen zwischen beiden Ländern verkörpert. Ministerpräsident Laschet: „Mit Gil Yaron konnten wir einen ausgewiesenen Kenner der Region für die Leitung des Büros gewinnen. Mit seinen Artikeln, Büchern und Vorträgen in beiden Ländern trägt Gil Yaron seit über zwei Jahrzehnten zum besseren Verständnis zwischen Deutschen und Israelis bei. Er kennt den jüdischen Staat, sein Umfeld, seine Bevölkerung und seine Medien wie kaum ein anderer und unterhält seit seiner Kindheit engste Beziehungen zu Nordrhein-Westfalen. Zudem verfügt er über ausgezeichnete Kontakte und ein großes Netzwek in Israel.“
 
Gil Yaron kam 1973 als Sohn deutschstämmiger Israelis in Haifa zur Welt. Sein Großvater stammt aus Hoengen bei Aachen, seine Großmutter aus Nordhausen. Beide verließen 1933 nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten Deutschland und flohen in das damalige Mandatsgebiet Palästina. Yarons Eltern wanderten kurz nach seiner Geburt nach Düsseldorf aus. Dort wuchs er bis zum Abitur auf. Nach einem kurzen Studienaufenthalt an der renommierten Brown University in den USA kehrte Gil Yaron nach Israel zurück, um in Jerusalem an der Hebrew University Medizin zu studieren. Bis zu seiner Promotion 2006 forschte und veröffentliche er zudem im Feld der Molekularbiologie.
 
Schon vor Abschluss seines Studiums interessierte sich Gil Yaron für die Nahostberichterstattung. Er studierte Arabisch und Politik in Givat Haviva und an der Hebräischen Universität und schrieb für eine Vielzahl hebräischer, deutsch- und englischsprachiger Medien, zuletzt als Israel-Korrespondent für die WELT.
 
Hintergrund: Nordrhein-Westfalen und Israel
Nordrhein-Westfalen und Israel pflegen traditionell enge Beziehungen. Zahlreiche Schulpartnerschaften, Jugendbegegnungen und Stipendienprogramme für Studierende spiegeln diesen engen Austausch wider. Lehrer, Richter, Staatsanwälte und angehende Polizeibeamte können an Fortbildungs- beziehungsweise Studienreisen zur Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem teilnehmen. 28 israelische und nordrhein-westfälische Städte verbindet eine Partnerschaft.
 
Das Land Nordrhein-Westfalen übernahm in der Vergangenheit bei der Wiederaufnahme von Verbindungen zu Israel stets eine Vorreiterrolle. Lange vor der Aufnahme formeller diplomatischer Beziehungen bezogen israelische Diplomaten ihren Sitz zuerst in Köln und dann in der damaligen Bundeshauptstadt Bonn. Zugleich gelang es Nordrhein-Westfalen, Kontakte zur israelischen Gesellschaft aufzubauen. Die Arbeit des neuen Büros in Israel ist die Fortentwicklung einer langen Tradition enger Beziehungen mit Israel, die fortan mit weiteren Inhalten bereichert werden soll.

Foto: Land NRW / Shani Nahmias

Dienstag, 14. Januar 2020 10:11 Uhr

Paderborn (red). Jedes Jahr bietet das Jugendreferat des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn Platz für zwei engagierte und motivierte junge Menschen, die sich ein Jahr lang in der Kinder- und Jugendarbeit einbringen sowie sich selbst weiterentwickeln möchten. Der Einsatz erfolgt im Arbeitsfeld der Jugendverbandsarbeit. Die Begleitung und Verwaltung der Einsatzstelle erfolgt über das Diakonische Jahr der Evangelischen Kirche von Westfalen.

Die Freiwilligen sind Teil des Teams des Jugendreferates und lernen unterschiedliche Bereiche der Kinder- und Jugendarbeit im Kirchenkreis kennen. Dazu gehören Kinder-, Jugend- und Konfirmandengruppen in den Gemeinden und die Schulungen, Freizeiten und Aktionen des Jugendreferats. Im Laufe des Jahres übernehmen die Freiwilligen dabei immer mehr Verantwortung und können eigene kreative Ideen mit in die Arbeit einbringen. Die Arbeit wird intensiv begleitet von einer Praxisanleitung.

Über das Jahr verteilt werden mehrere Seminare des Diakonischen Jahres angeboten. Diese dienen der Reflexion der Arbeit und der Persönlichkeitsbildung. Das Diakonische Jahr beginnt in der Regel nach den Sommerferien. Die Bewerbungen sind noch bis zum 31. Januar 2020 möglich.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Jugendreferates unter www.juenger-paderborn.de und unter www.diakonisches-jahr-westfalen.de

Telefonische Rückfragen können gerne unter (05251) 5002-10 an den geschäftsführenden Jugendreferenten Oliver Schwarz gestellt werden.

Donnerstag, 02. Januar 2020 14:33 Uhr

Krefeld (red). Die Krefelder Strafverfolgungsbehörden haben den verheerenden Brand im Krefelder Zoo weitestgehend geklärt. Das Feuer ist durch eine Himmelslaterne ausgelöst worden. Drei Frauen hatten in der Silvesternacht zuvor fünf von diesen aufsteigen lassen und sich nach der Pressekonferenz am gestrigen Mittwoch bei der Polizei Krefeld gemeldet. Die Kriminalpolizei konnte bisher vier dieser Himmelslaternen in der Nähe des Affenhauses sicherstellen. Bei der fehlenden fünften Laterne handelt es sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um die Laterne, die den Brand ausgelöst hat. Die Frauen hatten die Laternen zuvor im Internet bestellt. In ihren gestrigen Vernehmungen hatten sie angegeben, dass sie kein Hinweis auf ein Verbot gefunden haben. Mit dem schlimmen Folgen hätten sie nicht gerechnet. Sie gaben nachvollziehbar an, dass ihnen das Geschehen unendlich Leid tue. Bei den Frauen handelt es sich um eine Mutter mit ihren zwei erwachsenen Töchtern im Alter von 30 bis 60 Jahren. Gegen die Krefelderinnen wird nun wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt.

Foto: Polizeipräsidium Krefeld

Montag, 25. November 2019 11:11 Uhr

Sundern/Kreis Höxter (red). Mit einem erfolgreichen Kick-Off-Meeting begann der Arbeitskreis des FrauenRat NRW seine Aktivitäten. Der FrauenRat NRW mit rund 57 Mitgliedsverbänden unterschiedlichster Weltanschauungen ist eine Interessenvertretung für ca. zwei Millionen Frauen aus Nordrhein-Westfalen. Die Mitglieder des FrauenRat NRW setzen sich ehrenamtlich für Geschlechtergerechtigkeit und Demokratie ein.

Mit der Gründung eines Arbeitskreises und einem ersten Treffen in Sundern/Dörnholthausen zum Thema: „Demokratiebildung jetzt – Nicht ohne Frauen machbar! Frauen stärken, Demokratie fördern, Radikalisierung verhindern“ starteten die Schatzmeisterin Maria Berghoff und die stellvertretende Vorsitzende Uta Fechler des FrauenRat NRW mit geladenen Gästen ihre Arbeit. Als Teilnehmerinnen waren über zwanzig Vertreterinnen von Frauenverbänden und Organisationen angereist. In ihrer Begrüßungsrede warnte Uta Fechler vor einer Radikalisierung der Gesellschaft, die immer mit der Einschränkung von Frauenrechten einhergehe. „Lasst uns Netzwerke zur Stärkung von Frauen und zur Geschlechtergerechtigkeit bilden. Heute kann der Anfang sein“, rief sie auf. Maria Berghoff betonte in ihrer Ansprache die Wichtigkeit von Frauen im ländlichen Raum: „Wenn Frauen auf dem Land eine Zukunft haben, hat der ländliche Raum eine Zukunft“, fasste sie zusammen.

Die Auftaktveranstaltung des Arbeitskreises fand große Aufmerksamkeit bei Vertreterinnen der Politik. Die Vizepräsidentin des Landtages Nordrhein-Westfalen Carina Gödecke ging in ihrem Grußwort auf den historisch niedrigsten Frauenanteil in den Parlamenten (Landtag NRW 27%) ein. Gleichzeitig sah sie die Demokratie in Deutschland so gefährdet wie noch nie. „Demokratie ohne Frauen ist keine Demokratie, Demokratie braucht Gleichberechtigung“, forderte sie. Erschreckend sei, dass freiwillige Selbstverpflichtungen, den Frauenanteil in Führungspositionen zu erhöhen, keine ausreichende Wirkung zeigten und dass immer mehr Frauen Parteien mit einem rückständigen Frauenbild wählten. Bildungseinrichtungen müssten sich stärker mit Demokratiebildung beschäftigen. Darüber hinaus müssten Frauen in öffentlichen Ämtern stärker wahrnehmbar gemacht werden. Auch die stellvertretende Landrätin des Hochsauerlandkreises, Ursula Beckmann prangerte den geringen 

Frauenanteil in der Kommunalpolitik an. Sie rief die Anwesenden auf: „Die Parteien brauchen ihr Know- how, trauen Sie sich!“. Während des Frühstücks kamen die Teilnehmerinnen des Kick-Off-Treffens miteinander intensiv ins Gespräch. Sie erarbeiteten Stichpunkte für die Diskussion zur Bedeutung der Demokratie, zu Handlungsvorschlägen für die Arbeit von Frauenverbänden sowie jeder einzelnen Frau in ihrem Umkreis. In einer „Ideenschmiede“ wurden Projekte vorgestellt, die in den Mitgliedsverbänden schon durchgeführt wurden. Uta Fechler und Maria Berghoff berichteten von der Stellungnahme des FrauenRat NRW im Fragebogen der Enquete-Kommission des Landes Nordrhein-Westfalen „Subsidiarität und Partizipation. Zur Stärkung der (parlamentarischen) Demokratie im föderalen System aus nordrhein-westfälischer Perspektive“, in der sie Forderungen formulierten, die zur stärkeren Eigenverantwortung und Teilhabe von Frauen in der Politik führen können.

Foto: FrauenRat NRW

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