Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Donnerstag, 25. April 2019 17:19 Uhr
Kreis Höxter nimmt teil an deutschlandweiter Aktionswoche - Kindertagespflege stellt sich vor: Tag der offenen Tür am 12. Mai
Donnerstag, 25. April 2019 08:58 Uhr

Kreis Höxter (red). Rad-, Garten- und Klosterfreunde sind herzlich eingeladen dabei zu sein, wenn die neue Nordschleife der Kloster-Garten-Route eröffnet wird. Das Team des EFRE-Projekts „Ausbau und Erweiterung der Kloster-Garten-Route“ freut sich am Sonntag, den 19. Mai 2019 auf viele Besucher und plant verschiedene Sternradtouren nach Marienmünster.+++ Um 10 Uhr starten von den drei Treffpunkten (dem Kloster Brenkhausen, dem Westfalen Culinarium Nieheim und dem Kloster Brede) die geführten Radtouren. An wunderschönen Ecken vorbei folgen die drei familienfreundlichen Strecken der Kloster-Garten-Route zum Garten der Abtei Marienmünster, wo um 12:00 Uhr ein gemeinsamer Gottesdienst stattfindet.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit, das Besucherzentrum Forum Abtei zu besuchen, sich über die Klöster und Gärten entlang der Route zu informieren oder an Garten- und Klosterführungen teilzunehmen. Regionalen Vereine sorgen hier für kulinarische Stärkungen.

Die Kloster-Garten-Route steuert nicht nur schöne Gärten und historische Orte im Kulturland Kreis Höxter an, sondern bietet auch die Möglichkeit, hinter die Fassade vieler Klöster und christlicher Einrichtungen zu blicken. Auf inspirierende und sportliche Weise ist dies Heimat- und Gartenkunde im Fahrradsattel.

Anmeldungen für die Sternradtouren nach Marienmünster sind mit Angabe des gewünschten Startpunktes bis zum 12. Mai 2019 unter cb@gfwhoexter.de oder Tel: 05276/98523-90 zwecks Gruppenplanung für den Straßenverkehr erforderlich.

Foto: GfW

Mittwoch, 24. April 2019 11:29 Uhr

Vinsebeck (red). Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Sauerland-Hochstift schließt voraussichtlich am Samstag, 27. Apri, die Instandsetzungsarbeiten auf der L827 (Steinheimer Straße) in Steinheim-Vinsebeck ab. Die Vollsperrung wird danach aufgehoben und die L827 (Steinheimer Straße) ist wieder in beiden Fahrtrichtungen befahrbar. Ab Montag (29.04.) wird anschließend die L616 (Hornsche Straße) für Fahrbahnerneuerungsarbeiten vom Ortsausgang Steinheim-Vinsebeck bis zur Kreisgrenze bei Heesten im Stadtgebiet von Horn Bad-Meinberg voll gesperrt. Die Erneuerung der L616 (Hornsche Straße) wird in zwei nacheinander folgenden Bauabschnitten erfolgen. Die Instandsetzungsarbeiten auf der L616 (Hornsche Straße) beginnen auf einer Länge von 300 Meter zwischen dem Ortsausgang Steinheim-Vinsebeck und der Einmündung zur Brunnenstraße. Umleitungen sind vor Ort ausgeschildert und führen in beiden Fahrtrichtungen über die K8 (Sandebecker Straße), L954 (Leopoldstaler Straße) und die B1 bei Horn Bad-Meinberg. Die Vollsperrung wird voraussichtlich Ende Juni aufgehoben.

Mittwoch, 24. April 2019 08:11 Uhr

Neuenheerse (red). Am 13. April 2019 begrüßten die Vereinigten Museen den aktuellen Jungjägerkurs der Kreisjägerschaft Höxter. Der Besuch des Wasserschlosses ist seit Jahren ein beliebter und fester Bestandteil der Ausbildungszeit. Die angehenden Jägerinnen und Jäger wurden durch die Ausstellungen Afrika sowie Amerika geführt und konnten so einen eindrucksvollen Einblick in die dortige Tierwelt gewinnen. Selbstverständlich stand auch die europäische Jagdkultur auf dem Programm, wobei bisher Gelerntes an den vorhandenen Tierpräparaten und jagdlichen Gegenständen direkt vor Ort als kleine Wiederholungseinheit aufgefrischt wurde. Die Ausstellungen begeisterten alle Teilnehmer. Sicher wird der ein oder andere das Wasserschloss nochmals besuchen. Für die bevorstehende Jägerprüfung wünschen die Vereinigten Museen viel Glück und für die jagdliche Zukunft alles Gute und Waidmannsheil.

Foto: Vereinigten Museen

Mittwoch, 24. April 2019 08:08 Uhr

Steinheim (red). In Deutschland sind rund 1,7 Millionen Menschen an Demenz erkrankt. Dass die Krankheit erhebliche Auswirkungen auf das Leben der Betroffenen, Angehörigen wie auch auf das soziale Umfeld hat, weiß auch Erhard Obst. Der 86-Jährige pflegt seine demenzkranke Frau zuhause. Wie viele andere Interessierte informierte er sich beim Aktionstag auf dem Steinheimer Wochenmarkt.

Dort hatten sich verschiedene Demenzexperten platziert, unter anderem Bernadette Linhoff, Einrichtungsleiterin des St. Rochus Seniorenhauses, Karola Schmidt vom Helene-Schweitzer-Zentrum und Antje Hölscher vom mobilen Betreuungsdienst Selma. "Wir wollen das Thema aus der Tabuzone herausholen und Menschen dazu bringen, sich mit der Krankheit auseinanderzusetzen und sie zu verstehen. Das hilft auch Betroffenen und ihren Angehörigen", so Bernadette Linhoff.

In einem Demenz-Parcours wurden die Einschränkungen eines Demenzkranken simuliert: Unter anderem sahen Besucher ihre Hände in einem Holzkasten spiegelverkehrt und mussten auf diese Weise mit Besteck essen oder einen Brief schreiben. So konnten sie erfahren, was es bedeutet, an die Grenzen motorischer und kognitiver Leistungsfähigkeit zu kommen.

Neben der Aufklärung informierten die Experten vor allem über Hilfsangebote und Betreuungsmöglichkeiten. Karin Höflich von der Familialen Pflege demonstrierte, wie Kinästhetik die Selbständigkeit und Alltagsaktivität für Menschen mit Demenz erhalten kann. "Es ist unsere Aufgabe, den Betroffenen und ihren Angehörigen Mut zu machen und ihnen zu zeigen, dass das Leben nach der Diagnose Demenz mit der richtigen Hilfe durchaus lebenswert ist", erklärt Bernadette Linhoff.

Als Stargast machte auch Clown Pepe Pepolino auf die Krankheit aufmerksam. Auf humorvolle Weise sensibilisierte er für ein stärkeres Verständnis gegenüber demenzkranken Menschen und ihren Eigenarten. "Lachen ist die beste Medizin und Humor kann in der Pflege und Betreuung von Demenzkranken helfen. Auch für die Angehörigen ist Humor ein gutes Mittel, um mit den Belastungen im Alltag umzugehen", sagt Pepe Pepolino.

Foto: KHWE

Blaulicht
Donnerstag, 25. April 2019 08:05 Uhr
Missbrauchsfall in Lügde: Verfahren gegen Beschuldigten aus Steinheim eingestellt
Mittwoch, 24. April 2019 14:11 Uhr

Brakel (red). Ein bislang unbekannter Täter hat am 18.01.2019 einer 45-jährigen Brakelerin beim Einkaufen in einem Geschäft in der Warburger Straße in Brakel die Geldbörse entwendet. Kurze Zeit später, gegen 16.40 Uhr, versuchte der mutmaßliche Täter mit einer in der Geldbörse befindlichen Debitkarte Bargeld an einem Geldautomaten in der Rathausstraße in Gehrden abzuheben. Da die Debitkarte durch die Geschädigte mittlerweile gesperrt wurde, misslang dieser Versuch. Bisherige Ermittlungen zur Feststellung der Identität des Tatverdächtigen verliefen ergebnislos. Auf Grund eines Beschlusses des Amtsgerichtes Paderborn wird nun eine Abbildung des Tatverdächtigen veröffentlicht. In diesem Zusammenhang fragt die Polizei: Wer kann Hinweise zur Identität des Tatverdächtigen geben? Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten sich an die Polizei in Höxter, Tel. 05271 - 9620, zu wenden.

Foto: Polizei

Dienstag, 23. April 2019 07:59 Uhr

Nieheim (red). Aus bislang ungeklärter Ursache fing am Nachmittag des Ostermontags eine Gartenhütte im Sägemühlenweg in Nieheim Feuer und brannte komplett nieder. Die Feuerwehr Nieheim löschte die Überreste. Glücklicherweise wurden keine Personen verletzt. Es entstand jedoch ein Schaden in Höhe von circa 2.000 Euro.

Dienstag, 23. April 2019 07:56 Uhr

Marienmünster (red). Unter Alkoholeinfluss verursachte am Ostermontag, gegen 00.15 Uhr, ein 22-Jähriger aus Marienmünster einen Verkehrsunfall, bei dem drei Personen schwer verletzt wurden und ein Sachschaden in Höhe von ca. 10.000 Euro entstand. Der junge Mann befuhr mit seinem Ford Focus die Straße "Am Friedhof" in Marienmünster-Vörden. Der alkoholisierte Fahrer verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam nach links von der Fahrbahn ab auf den Grünstreifen, überquerte den Bredenborner Weg und stieß anschließend gegen ein Scheunentor. Sowohl der Fahrer als auch seine Beifahrerin aus Horn-Bad Meinberg und sein Beifahrer, wohnhaft in Marienmünster, beide ebenfalls 22 Jahre alt, wurden bei dem Unfall schwer verletzt.

Dennoch flüchtete der Fahrer zu Fuß von der Unfallstelle und auch die beiden anderen wollten sich zu Fuß entfernen, als Rettungskräfte eintrafen. Der Beifahrer versuchte die Hilfeleistung des Rettungsdienstes bei der verletzten Beifahrerin zu stören. Hiervon wurde er durch Feuerwehrkräfte und Polizeibeamte abgehalten. Dabei leistete er Widerstand gegen diese Maßnahme. Nachdem er dann selbst in einen Rettungswagen verbracht wurde, sollte er ins Krankenhaus transportiert werden. Im Rettungswagen randalierte er jedoch, ging einen 23-jährigen Rettungsassistenten an und flüchtet aus dem Fahrzeug. Der Fahrer und der Beifahrer wurden jeweils zu Hause angetroffen. Alle drei Beteiligten wurden schließlich in Krankenhäuser gebracht. Den beiden Männern wurden Blutproben entnommen. Es wurden Anzeigen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Unfallflucht, Widerstands und Tätlichen Angriffs gefertigt.

Donnerstag, 18. April 2019 09:06 Uhr

Nieheim (red). Nachdem kürzlich in Nieheim ein Wohnhaus und eine Scheune ausgebrannt sind, sind die Ermittlungen der Polizei und der Brandsachverständigen der Gebäudeversicherung zur Brandursache zunächst abgeschlossen. Demnach ist das Feuer offensichtlich in einem Bereich ausgebrochen, in dem Kunststoff-Sammelbehälter für Restmüll, Wertstoffe, Papier- und Bioabfälle aufbewahrt werden. Ob nun eine dieser Tonnen aus bislang nicht bekannten Gründen in Brand geraten ist, oder es zu einem technischen Defekt an der in der Scheune verbauten Elektrik gekommen ist, kann auf Grund der starken Zerstörungen am Brandort nicht mehr festzustellen werden. Derzeit wird nicht davon ausgegangen, dass ein vorsätzliches Handeln für den Ausbruch des Brandes verantwortlich ist.

Unsere Videothek
Politik
Samstag, 13. April 2019 09:21 Uhr
Planungssicherheit der Kommunen stärken - Windkraftausbau mit Maß und Mitte
Dienstag, 02. April 2019 07:00 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Kreditanstalt für Wiederaufbau hat auch im Jahr 2018 wieder Bürger, Unternehmen und Kommunen mit zinsgünstigen Finanzierungen und Zuschüssen gefördert. Auch die Kreise Höxter und Lippe haben mit insgesamt 137,6 Millionen Euro profitiert. 

In den Kreis Höxter flossen 30,4 Millionen Euro. Davon gingen 1,4 Millionen Euro in die kommunale Infrastruktur, 11,5 Millionen Euro über die Volksbanken und Sparkassen in den Unternehmensbereich und 17,5 Millionen Euro an über 1000 private Kunden. Der größte Teil mit 8,8 Millionen Euro ist in den Bereich Wohnen geflossen. Hierbei handelte es sich um ein Programm zum Erwerb von Wohneigentum sowie das Baukindergeld. Außerdem wurde das energieeffiziente Bauen und Sanieren mit 8,7 Millionen Euro gefördert.

Der heimische Bundestagsabgeordnete Christian Haase freut sich über die Investitionen in der Heimat und hebt ihre Bedeutung hervor: „Die geförderten Maßnahmen sind zukunftsweisend und nachhaltig. Die KFW leistet in diesen Bereichen eine großartige und praxisorientierte Arbeit, von der auch wir vor Ort profitieren. Die ländlichen Räume bergen viel Potential - sowohl an wirtschaftlicher Stärke als auch an Humanressourcen. Deshalb freut mich die Förderung in den verschiedenen Bereichen.“ 

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KFW) unterstützt als Förderbank des Bundes und der Länder Vorhaben, die im öffentlichen Interesse liegen.

Montag, 01. April 2019 11:08 Uhr

Kreis Höxter (red). 1,278 Milliarden Euro für die öffentliche Wohnraumförderung in 2019: So viel Geld stand in Nordrhein-Westfalen in einem einzelnen Jahr noch nie für die Schaffung und Erhaltung von preisgebundenem Wohnraum zur Verfügung. Den kommunalen Bewilligungsbehörden wurden jetzt die deutlich gesteigerten Ausgangsbudgets zur Förderung von bezahlbarem Wohnraum bereitgestellt. Dazu erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete Matthias Goeken: „Die NRW-Koalition gibt damit ein klares Bekenntnis für den öffentlichen Wohnungsbau ab: Neubau von Mietwohnraum, dringende Modernisierung von Wohnraum alter Bestände, Schaffen von studentischem Wohnraum, Investitionen in Barrierefreiheit und energetische Gebäudesanierung und Eigentumsförderung. 

Der Kreis Höxter verfügt somit in diesem Jahr über ein Globalbudget für die öffentliche Wohnraumförderung in Höhe von 2.734.000 Euro. Es unterteilt sich in 1.700.000 Euro für Mietwohnungsbau, 300.000 Euro für Eigentumsförderung und 734.000 Euro für Modernisierungsförderung. Die Förderkonditionen wurden jetzt noch einmal verbessert. Das heißt, am Geld wird in Nordrhein-Westfalen kein gutes Projekt scheitern. Der große Erfolg der 2018 neu aufgestellten Eigentumsförderung, mit der das Fördervolumen verdoppelt wurde, wird bei den Ausgangsbudgets für 2019 konsequent fortgesetzt. Die NRW-Koalition will damit in ganz Nordrhein-Westfalen einen verbesserten Rahmen für die öffentliche Wohnraumförderung bieten. 

Dieses Engagement des Landes trägt dazu bei, für Menschen Wohnraum zu schaffen oder zu modernisieren. Wohnen ist ein zentraler Baustein für die Lebensqualität. Und noch viel mehr: Wohnen ist gebaute Heimat, das gilt auch und gerade für uns im Kreis Höxter“

Wirtschaft
Montag, 15. April 2019 12:31 Uhr
Wie sieht ein christliches Krankenhaus heute aus? Identität des St. Rochus Krankenhauses wird mit speziellem CIM-Instrument geprüft
Mittwoch, 03. April 2019 08:01 Uhr

Höxter (red). Bei einer Feierstunde wurde der ehemalige Geschäftsführer der Katholischen Hospitalvereinigung Weser-Egge (KHWE), Reinhard Spieß, verabschiedet und sein Nachfolger, Christian Jostes, willkommen geheißen. Rund 150 Gäste applaudierten, als Pfarrer Wilhelm Koch, der über 20 Jahre die Geschicke der KHWE als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung begleitete, zusammenfasste: "Reinhard, Du hast Dich durchgekämpft und alle Eitelkeiten und alle Anfechtungen ausgehalten. Du hast den Erhalt der vier Standorte des Klinikum Weser-Egge erreicht und warst Dir nie zu fein, Deine Standpunkte zur Diskussion zu stellen." Marcel Giefers, Vorsitzender des KHWE-Verwaltungsrates, pflichtete dem bei: "In den vergangenen 14 Jahren haben Sie Meilensteine erreicht für das Unternehmen. Wir danken Ihnen, dass Sie alle dafür notwendigen Schritte mit starker Willenskraft begleitet haben." 

Reinhard Spieß seinerseits betonte, dass er ohne ein leistungsfähiges Team im Rücken niemals so erfolgreich hätte agieren können. Er dankte allen Mitarbeitern für Ihre Unterstützung, insbesondere den Ärzten und Pflegenden für Ihren Einsatz auf den Stationen und direkt am Patienten. Besondere Anerkennung richtete er stellvertretend für die Kollegen aus der Verwaltung an den Kaufmännischen Direktor der KHWE, Stefan Opitz, und an Chefarzt Dr. Eckhard Sorges als wichtigen Repräsentanten der Ärzteschaft. "Sie waren stets gute Berater und verlässliche Partner."

Mit seinem Bild vom Drachenboot auf der Weser, das die KHWE-Mitarbeiter sicher über die Weser steuern, liefert Uli Krooß, Vorsitzender der beiden Mitarbeiter-Vertretungen, seinem nachfolgenden Redner Christian Jostes eine Steilvorlage. "Ich habe vier Jahre lang an der Havel gearbeitet und kenne die Untiefen von Flüssen. Ich will ein guter Steuermann für Sie sein und seien Sie sicher: Ich kann auch rudern!", so Christian Jostes. Christian Jostes (47) ist Betriebswirt und arbeitet seit vielen Jahren in leitender Funktion in der Gesundheitsbrache, zuletzt als Geschäftsführer in den Krankenhäusern in Winterberg und Korbach.

Foto: KHWE

Montag, 01. April 2019 10:05 Uhr

Kreis Höxter (TKu). Berufliche Praxisluft geschnuppert haben die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe acht des Gymnasiums Steinheim, der Realschule Steinheim und der Peter-Hille-Schule Nieheim gemeinsam mit ihren Erziehungsberechtigten beim „Tag der offenen Betriebstür“ im Norden des Kreises Höxter. Auch die Asklepios Weserberglandklinik war ein Anlaufpunkt von vielen für zehn Schülerinnen und Schüler zur beruflichen Orientierung. Wir begleiteten eine Gruppe dieser drei Schulen, die sich allesamt für die Gesundheitsberufe interessieren, die an der Asklepios Weserberglandklinik gelehrt und praktiziert werden.

Sämtliche Teilnehmer/innen dieses Aktionstages erhielten die besondere Gelegenheit, ein zuvor ausgewähltes Berufsfeld gezielt kennenzulernen und mit Auszubildenden, Facharbeitern und Unternehmern im jeweiligen Bereich ins Gespräch zu kommen. Schwerpunkt dabei war es „sich auszuprobieren“ und Materialien, Arbeitsgeräte oder aber auch Arbeitsabläufe kennen zu lernen. Die so gesammelten Erfahrungen sollen den Jugendlichen helfen, sich bei der späteren Berufswahl besser zu orientieren, erklärt WBK-Geschäftsführer Rüdiger Pfeifer, der die Jugendlichen samt ihrer Erziehungsberechtigten im Andachtsraum begrüßen konnte. Der Geschäftsführer stellte sich und sein Team sowie die Asklepios Weserberglandklinik mit seinen unterschiedlichen Fachabteilung ein Stück weit näher vor. Auch wie es mit der Klinik nach dem millionenschweren Neubau und dem Abriss der alten Klinik weiter geht, davon berichtet Rüdiger Pfeifer.

Infos zu Therapieangeboten und Arbeitsbereichen innerhalb der Klinik lieferte die Therapieleiterin Diethild Borchert. Über die Medischulen und damit verbundene Ausbildungsmöglichkeiten referierten Simone Wiemers (Leiterin der Ergotherapie-Schule) gemeinsam mit Herrn Schwan (Leiter Physiotherapieschule) für die Eltern und Erziehungsberechtigten. Seit mehr als 35 Jahren bieten die Medischulen in Höxter gemeinsam mit der Weserbergland-Klinik die Ausbildungen zur Physiotherapie und Massage an und seit kurzem auch zur Ergotherapie. Einmalig sei dabei die kliniknahe Ausbildung, die enge Verzahnung von Theorie und Praxis sowie die fachliche Anbindung an einen der größten und modernsten Klinikbetreiber Europas, sagt Simone Wiemers von der Ergotherapieschule. Die Absolventinnen und Absolventen hätten laut Wiemers zur Zeit die allerbesten Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Für die Jugendlichen ging es derweil in die praktische Berufsfelderkundung in der Therapieabteilung.

Hier wurden die unterschiedlichen Themenfelder wie Physiotherapie, Massage, Psychologie, Logopädie oder Ergotherapie vorgestellt. Die Reha-Geräte Schliti, Spacecurl oder MTT für das Kraft-Ausdauer-Training durften die Schüler auch selbst einmal ausprobieren. Felix Weinert von der Realschule Nieheim hat der Tag in der Weserbergland-Klinik sehr gut gefallen. Er hat sich schon vorab für diese Berufsrichtung interessiert, da er sich wie sein Klassenkamerad Malte Oeynhausen auch für Sport begeistert. Der Tag endete mit einer Aussprache und der Rückfahrt im Bus.

Fotos: Thomas Kube

Sport
Dienstag, 23. April 2019 10:31 Uhr
Höxteraner Firmenlauf geht in die sechste Auflage: Anmeldungen sind ab sofort möglich
Mittwoch, 20. März 2019 10:38 Uhr

Steinheim (red). Der Reit- und Fahrverein Steinheim lädt erneut zu feinstem Pferdesport ein: Vom 29. bis 31. März findet das alljährliche Frühjahrsturnier statt. Auf dem Programm stehen Dressurprüfungen, in denen bis zur Klasse L geritten wird, sowie verschiedene Springprüfungen. Beim M*-Springen geht es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer um die Qualifikation zum Sparkassen-Cup. Ein besonderer Höhepunkt ist das M**-Springen mit Stechen am Sonntagabend gegen 17:30 Uhr, bei dem um den Preis der Vereinigten Volksbanken geritten wird. Besondere Jungpferdeprüfungen bieten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, ihre noch jungen und teilweise unerfahrenen Pferde an die Turnieratmosphäre zu gewöhnen. Außerdem findet am Freitag, den 29. März der finale Freispringwettbewerb statt. Der Reitverein blickt auf ein zufriedenstellendes Teilnehmerfeld und freut sich auf ein tolles Wochenende mit vielen pferdesportbegeisterten Zuschauern. Der Eintritt ist wie gewohnt frei und das „Bewirtungsteam“ des Vereins wird bestens für das leibliche Wohl sorgen.

Foto: Reit- und Fahrverein Steinheim

Dienstag, 12. März 2019 11:03 Uhr

Kreis Höxter (red). Der für den 17. März 2019 angesetzte Spieltag in der Kreisliga A bis C wird aufgrund der Wetterlage komplett abgesetzt. Dies geht aus einer Mitteilung von Dieter Attelmann vom Sportkreis Höxter hervor. Demnach würden die Termine für die Nachholspiele, auch die vom vergangenen Sonntag, werden Anfang April bekannt gegeben. „Ferner weise ich darauf hin, das bei einer witterungsbedingten Generalabsage ein Spielverbot auch für Freundschaftsspiele gilt“, so Attelmann abschließend.

Panorama
Montag, 25. März 2019 08:25 Uhr
IHK-Akademie Ostwestfalen veröffentlicht neues Weiterbildungsprogramm
Mittwoch, 30. Januar 2019 08:31 Uhr

NRW (red). Das Risiko eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Nordrhein-Westfalen ist nach wie vor hoch. Daher fordert das Umweltministerium weiterhin zu einem achtsamen und aufmerksamen Verhalten auf. "Die Gefahr der Einschleppung ist nach wie vor hoch. Es ist sehr wichtig, dass sich alle so verantwortungsbewusst wie möglich verhalten, um einen Ausbruch hierzulande zu verhindern. Gleichzeitig müssen wir bestmöglich auf einen Ausbruchsfall vorbereitet sein", sagte Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann. Um im Falle eines Ausbruchs der ASP im Wildschweinbestand noch besser eingreifen zu können, hat das Umweltministerium jetzt einen Rahmenvertrag mit einem privaten Dienstleister, der Wildtierseuchen-Vorsorge-Gesellschaft mbH (WSVG), abgeschlossen. Sie soll im Ausbruchsfall die betroffenen Kommunen unmittelbar unterstützen und – bis auf die Entnahme der Wildschweine – vor Ort alle notwendigen Arbeiten erledigen. Dies umfasst etwa die Absperrung einer Kernzone sowie die intensive Suche nach verendeten Wildschweinen und deren Bergung. 

Gegründet wurde die WSVG vom Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband, dem Rheinischen Landwirtschaftsverband, der Landwirtschaftskammer NRW, dem Landesjagverband NRW sowie den Raiffeisengenossenschaften. Mit dem Rahmenvertrag steht den Kreisen und kreisfreien Städten des Landes nun ein weisungsgebundener Dienstleister zur Verfügung, der im Ausbruchsfall sofort handlungsfähig ist. "Mit dem Vertrag betreten wir Neuland. Weder in Deutschland noch in der EU kennen wir eine vergleichbare Struktur. Damit schaffen wir für ganz Nordrhein-Westfalen eine schlagkräftige, effektive und landesweit einheitliche Institution zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest", sagte Bottermann. Damit die Bejagung der Wildschweinebestände durch die Jägerschaft weiterhin intensiv erfolgt, baut das Land Hürden ab und übernimmt auch im Jahr 2019 die Untersuchungskosten auf Trichinen für in Nordrhein-Westfalen erlegte Wildschweine. Darauf wies Umweltministerin Ursula Heinen-Esser heute erneut im Rahmen ihres Besuchs der Jagdmesse Jagd und Hund in Dortmund hin. Dafür wurden bis zu 600.000 Euro in den Haushalt eingestellt. "Dieses Geld ist gut investiert", so Dr. Bottermann. "Denn damit wird erreicht, dass das Fleisch von Wildschweinen sicher ist und dass durch eine Reduktion der Wildschweinebestände die Gefahr einer Ausbreitung der ASP verringert wird."

Bei aller Vorsorge für einen Ausbruchsfall – primäres Ziel ist und bleibt es, einen Ausbruch durch umsichtiges Verhalten zu verhindern. So kann der Erreger vor allem Nahrungsmittel, wie zum Beispiel ein achtlos entsorgtes Wurstbrot aber auch über Kleidung oder Autoreifen übertragen werden. Insbesondere Jägerinnen und Jäger, Försterinnen und Förster, Reisende, Fernfahrende, Waldbesuchende sowie vor allem auch Tierhalterinnen und Tierhalter sind dazu aufgerufen, von Jagdreisen in aktuelle Ausbruchsgebiete abzusehen, keine Lebensmittelreste in für Wildschweine zugängliche Mülleimer zu entsorgen sowie Biosicherheitsmaßnahmen in den Schweine haltenden Betrieben strikt einzuhalten.

Eine von Umweltministerin Ursula Heinen-Esser einberufene Sonder-Arbeitsgruppe tagt regelmäßig, um die aktuelle ASP-Lage fortlaufend zu bewerten und Maßnahmen abzustimmen. Die Vorsorgemaßnahmen zur Verhinderung eines Ausbruchs und Vorbereitungsmaßnahmen auf einen möglichen Ausbruch in Nordrhein-Westfalen wurden forciert. Unter Vorsitz Nordrhein-Westfalens hatten Bund und Länder im Rahmen der Agrarministerkonferenz ein koordiniertes Vorgehen vereinbart. Inzwischen sind Änderungen von Bundesgesetzen in Kraft treten, die es beispielsweise ermöglichen, Gebiete abzusperren, Personen- und Fahrzeugverkehr einzuschränken und vermehrte Fallwildsuche anzuordnen.

Samstag, 12. Januar 2019 08:39 Uhr

Bielefeld (red). Wer überlegt, seinen Studiengang zu wechseln oder sein Studium abzubrechen, bleibt an den Hochschulen in Ostwestfalen-Lippe nicht allein: Im Rahmen eines Verbundprojektes laden die FH Bielefeld, die Hochschule OWL sowie die Universitäten Bielefeld und Paderborn am 15. Januar 2019 zu parallelen Info-Nachmittagen ein.

Im Rahmen des Verbundprojekts „Campus OWL – Chancen bei Studienzweifel und Studienausstieg“ der Fachhochschule Bielefeld, der Hochschule Ostwestfalen-Lippe sowie der Universitäten Bielefeld und Paderborn findet am Dienstag, dem 15. Januar 2019 von 16 bis 19 Uhr an allen Hochschulen zeitgleich ein Abend der Beratung bei Studienzweifel und Studienausstieg statt.

Die Studienberatungen und Career Services der Hochschulen kooperieren dabei mit den Agenturen für Arbeit Bielefeld, Paderborn und Detmold, den Industrie- und Handelskammern Ostwestfalen zu Bielefeld und Lippe zu Detmold, der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe oder Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe, und weiteren Akteuren. Angesprochen sind Studierende der vier Hochschulen, die an ihrem Studium oder Studiengang zweifeln oder bereits über einen Studienabbruch nachdenken. 

Da die Gründe, die einem Studienzweifel zugrunde liegen, häufig sehr vielfältig sind, kommen die Angebote auch aus verschiedenen Bereichen: Die Info-Veranstaltungen beantworten Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven und zeigen eine Vielfalt von Lösungen und Alternativen auf. So werden neben unterstützenden Angeboten im Studium und den Möglichkeiten eine Fach- oder Hochschulwechsels, auch die Möglichkeiten eines Ausstiegs bzw. Umstiegs in die Berufsausbildung thematisiert. Ziel des Angebotes ist es, in einer scheinbar festgefahrenen Situation verschiedene Lösungswege zu entdecken.

Die Universität und Fachhochschule in Bielefeld führen die Veranstaltung gemeinsam auf dem Campus der Fachhochschule durch, in der Universität Paderborn findet sie in der Zentralen Studienberatung statt und die Hochschule Ostwestfalen-Lippe lädt auf den Innovation Campus Lemgo ein.

Die Veranstaltungen sind an die jeweiligen Angebote der Partner des Projektes „Campus OWL – Chancen bei Studienzweifel und Studienausstieg“ vor Ort angepasst.

 

Mittwoch, 05. Dezember 2018 10:41 Uhr

Detmold (red). Der Startschuss für die Zeit der Weihnachtseinkäufe ist gefallen. Ob online oder im Einzelhandel, das Warenangebot ist wie immer riesengroß. Nach der Frage, über welche Geschenke sich ihre Jüngsten am meisten freuen könnten, stehen viele Eltern beim Einkauf bereits vor der nächsten Herausforderung: Wie erkenne ich, ob ein Spielzeug auch sicher ist und ob die Qualität stimmt? Denn immer wieder gelangt auch mangelhaftes Spielzeug in den Handel, das für Kinder sogar gefährlich ist. Die Marktüberwachungsbehörde der Bezirksregierung empfiehlt Kunden daher, beim Kauf genau hinzuschauen. 

„Bereits beim Kauf sollte man bestimmte Qualitätskriterien und Kennzeichen der Produkte prüfen“, rät Helmut Schimmelpfennig vom technischen Arbeitsschutz der Bezirksregierung. Er und seine Kollegen kümmern sich in OWL auch um das Thema Produktsicherheit von Kinderspielzeug und führen Kontrollen im Einzelhandel durch. Für Spielzeug gelten wie für alle anderen Produkte bestimmte Sicherheitsstandards, die laut Spielzeugrichtlinie eingehalten werden müssen. Helmut Schimmelpfennig empfiehlt daher für den Kauf von Kinderspielzeug: „Achten Sie darauf, dass die Ware mit dem CE-Kennzeichen und besser noch zusätzlich mit dem GS-Zeichen ausgezeichnet ist. Damit erklärt der Hersteller, dass das Spielzeug der Europäischen Richtlinie für Spielzeuge entspricht.“

Außerdem müssen laut Schimmelpfennig Produktbeschreibung und Warnhinweise in deutscher Sprache vorhanden sein. Der Name und die Anschrift des Herstellers oder des Importeurs müssen ebenfalls sichtbar und leserlich sein. Spielzeug, das für Kinder unter drei Jahren gefährlich sein kann, müsse einen Warnvermerk mit Nennung der spezifischen Gefahr tragen, wie beispielweise: „Nicht geeignet für Kinder unter drei Jahren wegen verschluckbarer Kleinteile“. Der Experte rät außerdem auf den Geruch des Produkts zu achten: „Spielzeug sollte nicht nach Chemie riechen, dann ist häufig etwas nicht in Ordnung.“ Wenn die Kunden beim Kauf diese Tipps beherzigen, so Schimmelpfennig, dann stehe einem fröhlichen Weihnachtsfest zumindest bei der Spielzeugsicherheit nichts mehr im Wege.

Weitere Informationen gibt es unter:

  • www.mags.nrw/marktueberwachung-produkte
  • www.verbraucherzentrale.de/wissen/umwelt-haushalt/spielzeug/kinderspielzeug-6910

 

Samstag, 03. November 2018 08:53 Uhr

NRW (red). Der Klimawandel ist in Nordrhein-Westfalen bereits sichtbar und spürbar. Dies bestätigt der heute vom nordrhein-westfälischen Umweltministerium vorgelegte Bericht „Daten und Fakten zu den Auswirkungen des Klimawandels in Nordrhein-Westfalen“. Dazu sagt Umweltministerin Ursula Heinen-Esser: „Viele dachten lange Zeit, Klimawandel betreffe nur Inseln im Pazifik. Dem ist aber nicht so. Wir werden uns an Extremwettereignisse wie Hitzewellen, lange Trockenperioden, Hagel, Starkregen und dadurch Überschwemmungen auch bei uns gewöhnen müssen. Ein Jahr wie dieses mit heftigen Stürmen zu Jahresbeginn und der anhaltenden Trockenheit wird immer weniger zum Ausreißer werden.“

Die vorliegenden und vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) ausgewerteten Daten zeigen eine Erhöhung der mittleren Jahrestemperatur in Nordrhein-Westfalen um 1,5 Grad Celsius im Zeitraum 1881-2017, eine signifikante Zunahme der heißen Tage und eine Abnahme der Frost- und Eistage sowie einen Anstieg der Gewässertemperaturen am Rhein um 1,4 Grad Celsius (zwischen 1974 und 2016). In den Ballungsräumen Nordrhein-Westfalens sind bereits heute insgesamt 5,3 Millionen Menschen von Hitzebelastung betroffen, in Zukunft (2050) dürften es laut Klimaanalyse des LANUV voraussichtlich bis zu neun Millionen Menschen werden.

Heinen Esser: „Wir brauchen ein noch stärkeres Bewusstsein für den Klimawandel. Nordrhein-Westfalen hat früh auf die Änderung des Klimas reagiert und schon 2009 eine Anpassungsstrategie entwickelt. Aus den schon jetzt spürbaren Veränderungen erwächst die Verantwortung und Herausforderung, einerseits den menschgemachten Klimawandel in aller Konsequenz einzudämmen und uns andererseits auf seine Folgen vorzubereiten. Klimaschutz und Klimaanpassung sind untrennbar miteinander verwoben.“ Vor dem Hintergrund der vorhandenen Daten gilt es, Risiken und Schäden angesichts gegenwärtiger und zukünftiger Klimaveränderungen zu minimieren und die Vulnerabilität der Gesellschaft gegenüber den Klimawandeleffekten auf allen Ebenen und in allen relevanten Handlungsfeldern zu verringern.

Hierzu arbeitet beim Klimaschutz und Klimaanpassung die Landesregierung Hand in Hand. Federführend für die Klimaanpassung ist das Umweltministerium. Die Umsetzung der Klimaanpassungsmaßnahmen erfolgt primär auf der kommunalen Ebene. Das Land fördert – insbesondere im Rahmen von Aufrufen und Wettbewerben – Einzelmaßnahmen und Konzepte und darüber hinaus wissenschaftliche Untersuchungen, Bildung, Vernetzung und Kommunikation. Die Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen im bebauten Bereich erfolgt integriert in andere Maßnahmen, beispielsweise in der Städtebauförderung oder der Förderung von Grüner Infrastruktur.

Regionalkonferenzen zur Klimaanpassung

Derzeit veranstaltet das Umweltministerium gemeinsam mit der EnergieAgentur.NRW, dem Landesumweltamt (LANUV) und den Bezirksregierungen fünf Regionalforen zur Anpassung an den Klimawandel in Nordrhein-Westfalen. Ziel ist es, breit über die Folgen des Klimawandels in den einzelnen Regionen Nordrhein-Westfalens zu informieren sowie mit kommunalen und regionalen Akteuren Handlungsoptionen zu diskutieren und weiterzuentwickeln. Zusätzlich soll es in 2019 ein thematisches Forum speziell für Großstädte in Nordrhein-Westfalen geben. Weitere Informationen unter: www.energieagentur.nrw.

Klimadienste des LANUV

Das Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) stellt umfassend Daten zum beobachteten (Vergangenheit bis heute) und projizierten (zukünftig zu erwartenden) Klimawandel und zu dessen Auswirkungen für Nordrhein-Westfalen bereit. Diese Daten werden über verschiedene Klimadienste des LANUV unter dem Link www.lanuv.nrw.de kostenlos zur Verfügung gestellt.

  • Der „Klimaatlas“ bietet flächendeckende Informationen zu Lufttemperatur und Niederschlag und entsprechende Projektionen in die Zukunft.
  • Das „Klimafolgenmonitoring“ zeigt mit Hilfe von Indikatoren die Folgen des Klimawandels auf, wie z.B. die Erhöhung der Gewässertemperatur, die Verschiebung der Vegetationsperioden oder die Entwicklung der Waldbrandgefahr.
  • Das „Fachinformationssystem Klimaanpassung“ stellt weitere, auch projizierbare, räumlich darstellbare Daten bereit und liefert so Planungsgrundlagen für Anpassungsmaßnahmen. Ein Baustein ist hier z.B. die im letzten Jahr veröffentlichte Klimaanalyse, welche vertieft die thermische Belastung im städtischen Raum analysiert und Planungshinweise gibt.

Foto: Symbolfoto

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