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Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Donnerstag, 26. November 2020 10:21 Uhr
35 neue Corona-Infektionen
Mittwoch, 25. November 2020 14:54 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter waren bis zum 25. November 2020 (Stand: um 0 Uhr) 1.249 laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst (44 bestätigte Infektionen mehr als am Vortag). Davon gelten 908 Personen als genesen (20 Personen mehr als am Tag zuvor) und 319 Personen als noch infiziert (23 Personen mehr als am Vortag). Eine weitere Person aus dem Kreis Höxter, die positiv getestet war, ist verstorben. Die Person war 91 Jahre alt und wohnte in Steinheim. Damit sind seit Beginn der Pandemie 22 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben. Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter laut Robert-Koch-Institut am 25. November 133 (Stand: um 0 Uhr). Die Übersicht der Infektionszahlen im Kreisgebiet und in den zehn Städten finden Sie täglich aktualisiert unter https://corona.kreis-hoexter.de

Dienstag, 24. November 2020 11:59 Uhr

Kreis Höxter (r). Im Kreis Höxter waren bis zum 24. November 2020 (Stand: um 0 Uhr) 1.205 laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst. Davon gelten 888 Personen, 24 Personen mehr als am Tag zuvor, als genesen und 296 als noch infiziert. Eine weitere Person aus dem Kreis Höxter, die positiv getestet war, ist verstorben. Die Person war 86 Jahre alt und wohnte in Steinheim. Damit sind seit Beginn der Pandemie 21 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Höxter laut RKI am 24. November 114. Die Übersicht der Infektionszahlen im Kreisgebiet und in den zehn Städten finden Sie täglich aktualisiert auf unserer Internetseite.

Donnerstag, 12. November 2020 14:20 Uhr

Kreis Höxter (red). Die 7-Tages-Inzidenz im Kreis Höxter steht aktuell bei 96,26. Wie das Kreisgesundheitsamt am Donnerstagmorgen mitteilte, hat der Kreis Höxter 28 neue Coronafälle binnen 24 Stunden zu beklagen – zugleich gelten weitere 16 Personen als genesen. In Summe ist die Anzahl der aktiven Fälle von 273 auf 285 angestiegen.

Insgesamt hat der Kreis Höxter bisher 959 Coronafälle, davon sind 654 genesen und 20 Personen sind verstorben. Infektionen in der Übersicht (in Klammern Werte von gestern): Bad Driburg 44 (-3), Beverungen 17 (+2), Borgentreich 23 (-1), Brakel 61 (+5), Höxter 35 (+2), Marienmünster 4 (+2), Nieheim 7, Steinheim 43 (+1), Warburg 36 (+4) und Willebadessen 15.

Mittwoch, 11. November 2020 15:45 Uhr

Kreis Höxter (red). „Die Nachverfolgung von Kontaktpersonen hat derzeit höchste Priorität bei der Eindämmung des Infektionsgeschehens“, erklärt der Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Ronald Woltering. Deshalb hat der Kreis Höxter das Nachverfolgungsteam erneut personell verstärkt. Landrat Michael Stickeln begrüßte die neuen Corona-Scouts im Kreishaus und dankte allen, die an der Pandemiebekämpfung mitwirken, für ihre engagierte Arbeit.

In den vergangenen Wochen waren bereits zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus anderen Verwaltungsbereichen hinzugezogen worden, um den Gesundheitsdienst und den Bevölkerungsschutz bei der Bewältigung ihrer Aufgaben tatkräftig zu unterstützen. „Die Zahl der Infizierten und der Menschen in Quarantäne ist jedoch seit Oktober so stark angestiegen, dass unser eigenes Personal nicht mehr ausreicht“, erklärt Landrat Stickeln.

Kreis Höxter (red). Über das Kreisverbindungskommando der Bundeswehr hatte der Kreis Höxter deshalb Verstärkung angefordert. Zehn Soldaten vom ABC-Abwehrbataillon 7 aus Höxter unterstützen das Team der Nachverfolgung bis Ende November. „Die meisten von ihnen sind im Kreis Höxter beheimatet und kennen die Region“, erklärt der Leiter des Kreisverbindungskommandos, Oberstleutnant Jens Markus. Auch der Medizinische Dienst Westfalen-Lippe hat personelle Verstärkung bereitgestellt. Darüber hinaus hat der Kreis Höxter weiteres Personal eingestellt, das nicht nur bei der Nachverfolgung, sondern auch bei der Durchführung von Tests hilft.

Aktuell sind 273 Personen aktiv infiziert (Stand 11. November 00 Uhr). Mehr als 1.500 Personen befinden sich in angeordneter Quarantäne. „Nicht nur die hohen Infektionszahlen sind für die Behörden eine immer größer werdende Herausforderung, sondern auch die sprunghaft angestiegenen Quarantänefälle“, erklärt der Landrat. Um Infektionsketten zu unterbrechen und eine weitere Ausbreitung des neuartigen Virus SARS-CoV-2 zu verhindern, ist es ganz entscheidend, die Kontaktpersonen von bestätigten Fällen zu ermitteln und nachzuverfolgen.

„Aktuell haben sich Infektionszahl auf hohem Niveau stabilisiert. Aber dies ist nur eine Momentaufnahme. Die weitere Entwicklung ist gegenwärtig schwer vorherzusagen“, erläutert der Leiter der Abteilung Gesundheitsdienst des Kreises Höxter, Dr. Wilfried Münster, das Infektionsgeschehen im Kreis Höxter, das weiterhin dynamisch und diffus sei. Das bedeutet: „In allen zehn Städten kommt es zu Infektionen. Die Verbreitung des Virus lässt sich nicht auf bestimmte Ursachen zurückführen. Die meisten Ansteckungen erfolgen nach wie vor durch Zusammenkünfte im privaten Bereich“, so Dr. Münster.

Weiterhin wächst täglich der Kreis der Menschen, deren Kontakte nachverfolgt werden müssen, um Infektionsketten zu unterbrechen. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreises und der zehn Städte arbeiten unter Volllast für den Schutz der Bevölkerung“, sagt Landrat Michael Stickeln. Innerhalb von nur vier Wochen sei die Zahl der COVID-19-Infektionen im Kreis Höxter von zwölf (8. Oktober) auf den Höchststand von 300 aktiven Infektionen (6. November) angestiegen. Waren am 8. Oktober noch 102 Personen in Quarantäne, so sind es derzeit rund 1.500 Personen.

„Wegen der hohen Zahlen ist die Nachverfolgung mit einem sehr hohen Aufwand verbunden“, sagt Landrat Stickeln. Deshalb sei er sehr dankbar für die Unterstützung durch die Bundeswehr und den medizinischen Dienst. Im Haus der Bildung, dem im Januar eröffneten neuen Verwaltungsgebäude, wurde eine komplette Etage für die Kontaktpersonennachverfolgung freigeräumt.

Landrat Stickeln bittet die Bevölkerung deshalb, ihre Begegnungen mit anderen Menschen auf die nötigsten Kontakte zu begrenzen. „Eine wirksame Eindämmung ist nur möglich, wenn alle gemeinsam ihre Kontakte einschränken und sich an die Abstands- und Hygieneregeln halten, um Ansteckungen möglichst zu verhindern“, so der Landrat.

Foto: Kreis Höxter

 

Blaulicht
Mittwoch, 25. November 2020 11:47 Uhr
Wohnhausbrand in Marienmünster - 80.000 Euro Schaden
Dienstag, 24. November 2020 10:57 Uhr

Kreis Höxter (r). Taschendiebe bevorzugen grundsätzlich Orte, an denen sich viele Menschen aufhalten, um z. B. an Haltestellen oder in öffentlichen Verkehrsmitteln die Deckung anderer zu nutzen. Durch die Corona-Pandemie und die damit einhergehende Abstandsregel könnte davon ausgegangen werden, dass sich reduzierte Tatmöglichkeiten bieten. 

Die tatsächlichen Fälle im Kreis Höxter zeigen jedoch, dass es weiterhin Möglichkeiten für die Täter gibt, unbemerkt das Portemonnaie und weitere Wertgegenstände zu entwenden. Vermehrt geschieht dies aktuell beim Einkauf in Supermärkten. Den Opfern wird der Diebstahl häufig erst an der Kasse bewusst. So geschehen am Freitag, 20. November, in Warburg und in Steinheim. In einem Lebensmittelmarkt in Warburg am Paderborner Tor wurde eine 80-jährige Frau von zwei Taschendiebinnen bestohlen. Das Opfer wurde durch Fragen nach Produktpreisen abgelenkt. Noch im Geschäft stellte die Frau das Fehlen ihres Portemonnaies fest. In Steinheim, in einem Lebensmittelmarkt am Lipper Tor, wurde einer 64-Jährigen ein Portemonnaie aus einer Handtasche gestohlen, die am Einkaufswagen hing. In einem Fall wurde anschließend an einem Geldautomaten Bargeld durch die Täter abgehoben.

Daher rät die Polizei: Legen Sie Geldbörsen nie oben in den Korb oder in den Einkaufswagen, sondern tragen Sie diese möglichst körpernah. Auch sollten Sie Ihr Portemonnaie während des Auf- und Ablegens der Waren auf dem Band nicht an der Kasse ablegen. 

Grundsätzlich geschehen Taschendiebstähle oftmals durch mehrere Täter. Ein Täter lenkt das Opfer ab, ein zweiter greift zu und ein dritter Täter verschwindet mit der Beute. Taschendiebe lassen sich dabei am typisch suchenden Blick erkennen: Sie meiden den direkten Blickkontakt zum Opfer und schauen eher nach der Beute.

Tipps der Polizei: 

- Nehmen Sie nur so viel Bargeld und Zahlungskarten mit, wie nötig.

- Bewahren Sie die PIN und Zahlungskarten getrennt auf. Bewahren Sie keinen Zettel mit der PIN in Ihrem Portemonnaie / Ihrer Handtasche auf.

- Tragen Sie Ihr Portemonnaie, Ihr Smartphone und weitere Wertgegenstände in verschiedenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper.

- Hand- und Umhängetaschen sollten Sie verschlossen auf der Körpervorderseite tragen, so dass die Verschlussseite zum Körper zeigt.

- Brustbeutel, Gürtelinnentaschen oder eine am Gürtel angekettete Geldbörse können hilfreich sein.

- Stellen Sie Ihre Handtasche nie unbeaufsichtigt ab oder hängen sie irgendwo auf.

Wenn Sie Opfer eines Taschendiebstahls geworden sind, sollten Sie Ihre Zahlungskarten sofort sperren lassen. Dies ist unter dem Sperr-Notruf 116 116 möglich. Beachten Sie dabei, dass Sie Ihre Karte nur dann über den Notruf sperren lassen können, sofern sich Ihre Bank dem Notruf angeschlossen hat. Ansonsten wenden Sie sich direkt an Ihr Kreditinstitut. Damit Ihre Debitkarte auch für das elektronische Lastschriftverfahren (SEPA Lastschrift) gesperrt werden kann, für das nur eine Unterschrift und keine PIN benötigt wird, müssen Sie den Verlust unverzüglich der Polizei melden. Nur dort kann eine sogenannte freiwillige KUNO-Sperrung bei den Handelsunternehmen veranlasst werden. Erst dann wird die Karte beim Bezahlen in Geschäften auch im Lastschriftverfahren abgelehnt. Bei weiteren Rückfragen melden Sie sich bei der Kreispolizeibehörde in Höxter unter der Telefonnummer 05271/ 962-0.

Sonntag, 22. November 2020 09:31 Uhr

Kreis Höxter (red). Einen Mund-Nasenschutz zu tragen, ist in der Öffentlichkeit mittlerweile ein gewohntes Bild. Doch auch am Steuer von Kraftfahrzeugen wird vermehrt beobachtet, dass ein solcher Mundschutz getragen wird. Die Polizei im Kreis Höxter erreichen immer wieder Anfragen, ob dieses überhaupt erlaubt ist oder einen Verstoß darstellt.

Der § 23 Absatz 4 Straßenverkehrsordnung (StVO) besagt, dass Kraftfahrzeugführende ihr Gesicht nicht so verhüllen oder verdecken dürfen, dass sie nicht mehr erkennbar sind. Bei der Benutzung eines Mund-Nasenschutzes ist zwar die Nasen- und Mundpartie verdeckt, jedoch sind die Augen, die Stirn, die Ohren, die Frisur sowie die Statur des Fahrzeugführers noch zu erkennen. Diese Merkmale ermöglichen weiterhin eine Identitätsfeststellung.

"Wenn die Person zusätzlich zum Beispiel eine Sonnenbrille oder einen Hut tragen würde, so kann dadurch die Identitätsfeststellung erschwert oder sogar verhindert werden", erklärt Norbert Lammers, Leiter der Direktion Verkehr der Kreispolizeibehörde Höxter. Wenn diese Absicht gegeben ist, dann würde ein Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung erfüllt sein. Die Regelahndung laut Bußgeldkatalog beträgt 60,- EUR plus Bearbeitungsgebühren. 

Anders sieht es zum Beispiel bei Bus- und Taxifahrern aus. Hier geht es in der Regel nicht um die Verhinderung ihrer Identitätsfeststellung, sondern um ihren Gesundheitsschutz und den ihrer Fahrgäste. Zudem sind sie leicht anhand der Fahrtenbücher und der betrieblichen Dokumentationen zu ermitteln. Ähnliches gilt für Fahrlehrer bei der Ausbildung ihrer Fahrschüler. Auch sie sollen geeignete Masken während der Fahrt tragen.

"Befinden sich die Fahrzeugführenden allein im Fahrzeug, macht es aus medizinischer Sicht keinen Sinn, einen Mund-Nasenschutz zu tragen", betont Norbert Lammers. Die Polizei im Kreis Höxter wird im Rahmen ihrer allgemeinen Verkehrskontrollen auch darauf achten und die Situation im Einzelfall mit Augenmaß bewerten.

Donnerstag, 19. November 2020 14:05 Uhr

Steinheim (red). Am Mittwoch, 18. November, verletzten sich bei einem Unfall bei Steinheim zwei Personen, die eine Probefahrt mit einem VW Passat unternommen haben. Gegen 22:15 Uhr fuhr ein 18-Jähriger mit dem Wagen, den er für einen möglichen Kauf Probefahren wollte, auf der L 616 von Steinheim-Vinsebeck in Richtung Steinheim-Bergheim. Der Wagen kam auf der Landstraße nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Leitpfosten und fuhr über eine Feldauffahrt in den Straßengraben.

Dort stieß er gegen die Grabenböschung, katapultierte auf das angrenzende Feld, schlug auf dem Acker auf und flog weiter über einen Weidezaun. Auf der angrenzenden Weide blieb der VW Passat rund 80 Meter hinter der Straße auf dem Fahrzeugdach liegen. Der 17-jährige Beifahrer ging nach dem Unfall zu Fuß nach Hause und kehrte während der Unfallaufnahme zur Unfallstelle zurück. Der Fahrer und der Beifahrer verletzten sich bei dem Unfall leicht. Der VW Passat musste abgeschleppt werden. An dem Fahrzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Auf der Weide entstand Sachschaden durch beschädigte Zaunpfähle. Das Verkehrskommissariat in Höxter hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Foto: Polizei

Dienstag, 17. November 2020 14:42 Uhr

Steinheim (red). Am Montag, 16. November, ereignete sich bei Steinheim-Sandebeck ein Unfall mit drei beteiligten Autos. Gegen 15:30 Uhr befuhr eine 59-Jährige mit einem Skoda Roomster die L 954 von Himmighausen in Richtung Sandebeck. Das Fahrzeug geriet aus noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Eine entgegenkommende 26-jährige Mercedes-Fahrerin musste dem Skoda Roomster ausweichen und fuhr nach rechts in den Grünstreifen. Trotz dieses Ausweichmanövers berührten sich der Skoda Roomster und der Mercedes an der Fahrerseite.

Die Fahrerin eines hinter dem Mercedes fahrenden Skoda Octavia wich ebenfalls auf den rechten Grünstreifen aus. Dennoch touchierte der Skoda Roomster, der sich immer noch auf der Gegenfahrbahn befand, auch den Skoda Octavia. Die 44-jährige Fahrerin des Octavia verletzte sich durch den Zusammenstoß leicht. An allen drei Fahrzeugen entstand jeweils eine Beschädigung an der Fahrerseite. Der Roomster war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden an den Fahrzeugen wird auf rund 11.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur Unfallursache sind noch nicht abgeschlossen.

Politik
Samstag, 14. November 2020 11:38 Uhr
Starke Innenstädte für Nordrhein-Westfalen: Fördergelder für Städte im Kreis Höxter
Samstag, 14. November 2020 08:34 Uhr

Kreis Höxter (red). Bei der ersten Bürgermeisterkonferenz nach der Kommunalwahl begrüßte Landrat Michael Stickeln in der Aula des Kreishauses bekannte und neue Gesichter. „In bewährter Tradition freue ich mich auf eine parteiunabhängige, gute Zusammenarbeit zum Wohle unseres Kreises und der zehn Städte“, sagte Stickeln zur Begrüßung.

Der Landrat und die zehn Bürgermeister treffen sich regelmäßig, um Themen zu erörtern, die alle Städte und den Kreis betreffen und um die interkommunale Zusammenarbeit voranzutreiben. Zu Beginn wählten die Bürgermeister Steinheims Stadtoberhaupt Carsten Torke zu ihrem Sprecher. Er dankte seinen Amtskollegen für ihr Vertrauen. Zum Stellvertreter wurde der Brakeler Bürgermeister, Hermann Temme, gewählt.

Kreiskämmerer Gerhard Handermann stellte anschließend die vorläufigen Eckdaten des Kreishaushaltes 2021 vor. Die Kreisordnung sieht vor, zur Festsetzung der Kreisumlage das Benehmen mit den umlagepflichtigen kreisangehörigen Städten herzustellen. Vorgestellt wurden insbesondere die Entwicklungen für die stärksten Ertrags- und Aufwandsbereiche und die Auswirkungen auf die von den Städten aufzubringende Kreisumlage und die vom Kreis aufzubringende Landschaftsumlage. „Die seit Monaten andauernde Covid-19-Pandemie hat massive Auswirkungen auf das öffentliche und private Leben, insbesondere aber auch auf die wirtschaftliche Situation in unserem Lande“, sagte Handermann. Dies treffe auch Kreise und Kommunen. Bund und Land sorgten jedoch mit einer Reihe von Maßnahmenpaketen zur Entlastung der kommunalen Haushalte.

Ein weiteres Thema war die Zusammenarbeit der städtischen Ordnungsämter und der Kreispolizeibehörde Höxter bei der Pandemiebewältigung. Zu einem Austausch hatte Landrat Stickeln den Abteilungsleiter Polizei der Kreispolizeibehörde Höxter, Christian Brenski, eingeladen. „Die überwiegende Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger bei uns im Kreis Höxter hält sich an die Corona-Regeln“, sagte Landrat Stickeln. Doch komme es immer wieder zu Verstößen. Dies mache Kontrollen notwendig, die Ordnungsämter und Polizei stark belasten.

Foto: Kreis Höxter

Dienstag, 27. Oktober 2020 12:06 Uhr

Oeyenhausen (red). Ein zauberhaft verwunschener Kräutergarten, friedlich fressende Schafe auf Weiden und eine ehemalige Mühle, die zu neuem Leben erweckt worden ist: Das gibt es in Nieheim-Oeynhausen.

Corinna und Roland Kummer sind seit anderthalb Jahren voller Energie dabei, die ehemalige Mühle aus dem 19. Jahrhundert aus ihrem Dornröschenschlaf zu befreien und behutsam für eine rundum naturnahe Nutzung zu verwandeln. Entschleunigung und Nachhaltigkeit zeichnen ihr Vorgehen dabei aus. Neben dem ökologisch angebauten Wildkräutergarten und der Schafhaltung bieten die neuen OeynhäuserInnen zwei großzügige Ferienwohnungen an, die alle Kriterien eines sanften Tourismus erfüllen. Gäste aus ganz Deutschland können hier strahlungs-freie (alle Handys sind auf dem Gelände der Mühle abgeschaltet) Tage mit der Möglichkeit zur aktiven Mitarbeit bei allen anfallenden Arbeiten auf dem Hof erleben. Was die ehemalige Mühle im Besonderen einzigartig macht, ist die neu entstandene Wollmanufaktur im alten Silogebäude. Dieses wurde auf drei Etagen großzügig umgebaut und mit besonderen Maschinen ausgestattet, um den Weg von der frisch geschorenen Schafwolle bis zu einem hochwertigen Wollfilz-Designerstück zu bestreiten.

Grund genug für die GRÜNEN aus Nieheim, Familie Kummer einen Besuch abzustatten und sich über dieses eigenwillige Projekt zu informieren. Die Begeisterung über die Wollprodukte und der Respekt vor dieser mutigen und entschleunigt-ökologischen Entscheidung konnten die Besucher nicht verbergen. Hier wird der natürliche Kreislauf zwischen Geben und Nehmen erfahr- und spürbar. Natürlich ist Familie Kummer erfreut, von den Plänen der GRÜNEN zu hören, die gerade dabei sind, eine Konzeption für einen Feierabendmarkt mit regionalen und ökologischen Produkten zu erarbeiten, um sie dann im Rat der Stadt Nieheim vorzulegen.

(Bild: Phila Lücking) Roland Kummer demonstriert die Einzigartigkeit der Produkte.

Gerade die Corona-Pandemie habe den Plänen der Mühlenbewohner einen Strich durch die Rechnung gemacht. Viele Frühlings- und Bauernmärkte fanden nicht statt. Die Produkte der Manufaktur konnten nicht verkauft werden. Mittlerweile verdient Herr Kummer seinen Unterhalt wieder im alten Beruf außerhalb der Mühle. Die finanziellen         (Bild: Phila Lücking)  Aus diesen Platten werden weitere Produkte gefertigt. Auswirkungen des Coronavirus auf die Umsetzung des Konzepts können momentan zu wenig eingeschätzt werden, so dass dies wohl der sicherere Weg ist. Damit die Produktion in der Mühle weitergehen kann, sucht er momentan eine MitarbeiterIn, die die Arbeit mit der Wolle wenigstens an ein bis zwei Tagen in der Woche fortsetzen kann.

Für mehr Eindrücke lohnt sich der Besuch der Internetseite www.oeynhauser-muehle.de oder natürlich der Mühle selbst. Einen ausführlichen Bilderbericht mit Einzelheiten zum Fertigungsprozess der Wollmanufaktur haben die GRÜNEN auf ihrer Homepage eingestellt: www.gruene-nieheim.de

Die nächsten „Grüne Tischgespräche auf Entdeckungsreisen“ werden am 30.11.2020 in Oeynhausen – Gasthaus Klocke – ab 19.00 Uhr – stattfinden. Bitte anmelden unter info@gruene-nieheim.de oder 05274/9548857, da die Teilnehmendenzahl coronabedingt begrenzt ist.

Foto: GRÜNE

Wirtschaft
Mittwoch, 18. November 2020 10:29 Uhr
Gute Nachricht aus Berlin - Novemberhilfe jetzt auch für Bäckerei-Cafés
Montag, 02. November 2020 09:47 Uhr

Kreis Höxter (red). Die AOK NORDWEST reagiert auf die aktuelle Lage rund um das Coronavirus und die jüngsten Entscheidungen der Politik: Ab sofort werden die AOK-Kundencenter im Kreis Höxter (Brakel, Höxter und Warburg) zunächst für den gesamten Monat November geschlossen. Eine persönliche Beratung der Kunden ist dann nur noch nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung unter Telefon 0800 265-5041 möglich. Auch alle anderen Kontaktkanäle bleiben selbstverständlich verfügbar: Die AOK-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind über das Service-Telefon 0800 265 5000 jederzeit erreichbar, ebenso per Post, E-Mail unter kontakt@nw.aok.de oder digital über das AOK-Online-Servicecenter im Internet unter meine.aok.de. Mobil geht es mit der ‚Meine AOK-App‘.

„Die Kundenberatung und der Zugang zu unseren Kundencentern ist jetzt nur noch geordnet nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung möglich. So tragen wir mit dazu bei, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, damit Arztpraxen, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen arbeitsfähig und auch wir selbst als größte gesetzliche Krankenversicherung in der Region handlungsfähig bleiben“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner.

Samstag, 31. Oktober 2020 08:29 Uhr

Beverungen/Höxter/Steinheim (red). Die Organisatoren der Arzt-Patienten-Seminare der KHWE im Kreis Höxter hatten sich vor allem wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr viel vorgenommen. Mit einem extra abgestimmtem Vorgehen mit den Behörden sollten die Veranstaltungen in Beverungen, Höxter und Steinheim unter Einhaltung der Hygiene-Maßnahmen angeboten werden. "Aufgrund der aktuellen Entwicklung müssen wir die Seminare leider absagen. Dabei gibt es wichtige andere relevante Erkrankungen, die unser Leben bedrohen und über die wir gerne aufklären möchten", sagt Mit-Organisator Dr. Eckhard Sorges, Chefarzt für Kardiologie am St. Ansgar Krankenhaus.

Von der Absage betroffen sind die Arzt-Patienten-Seminare, die anlässlich der Herzwochen der Deutschen Herzstiftung regelmäßig veranstaltet werden, am 7. November im Hotel Niedersachsen in Höxter, am 10. November in der Stadthalle Beverungen und am 13. November in der Stadthalle Steinheim.

Referieren wollten Dr. Eckhard Sorges und Dr. Martin Buerschaper, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie im MVZ Höxter, über die sogenannte Herzschwäche oder auch im Volksmund "Wassersucht" genannt. In Deutschland leiden schätzungsweise mehr als 3,5 Millionen Menschen an einer Herzschwäche. "Früher standen die Menschen dieser Krankheit fast hilflos gegenüber. Inzwischen sind große Fortschritte erzielt worden und die Therapiemöglichkeiten sind vielfältig,“ sagt Dr. Martin Buerschaper. Nach Angaben der beiden Experten führen viele Menschen Beschwerden wie Leistungsabfall, Atemnot, geschwollene Beine oder nächtliches Wasserlassen nicht auf eine mögliche Herzschwäche zurück. “Jeder, der unter Atemnot leidet, sollte einen Arzt aufsuchen. Je früher eine Herzschwäche erkannt und behandelt wird, desto größer sind die Chancen, sie wirksam zu bekämpfen", so Dr. Sorges.

Die Hauptursachen für das schwache Herz sind Bluthochdruck, die sogenannte koronare Herzkrankheit oder – häufig bei älteren Patienten – die Herzklappenerkrankungen. Ursächlich sind seltener Herzmuskelentzündungen nach Infekten, die jedoch aktuell auch nach Covid-19-Infektionen auftreten, so Dr. Sorges, der betont, dass davon besonders ältere Menschen betroffen seien.

"Etwa zehn bis 20 Prozent der Menschen, die älter als 70 Jahre sind, haben ein schwaches Herz, die Sterberate ist hoch." Die Therapiemöglichkeiten heutzutage sind laut Dr. Sorges und Dr. Buerschaper vielfältig: Sie umfassen Medikamente, Bewegung als Therapie, elektrische Instrumente wie spezielle Herzschrittmacher zur Verbesserung der gestörten elektrischen Leitung in der Herzkammer Schutz vor dem plötzlichen Herztod durch den ICD/Defibrillator, Telemedizin, schonende minimalinvasive Herzklappenoperationen oder sogar "künstliche Herzen" als Überbrückung bis zur Herztransplantation.

Sport
Freitag, 06. November 2020 11:01 Uhr
Kreis Höxter: 14 neue Sporthelfer ausgebildet
Donnerstag, 29. Oktober 2020 13:44 Uhr

Steinheim (red). Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, hat am Dienstag weitere Fördermaßnahmen im Rahmen des Programms „Moderne Sportstätte 2022“ bekannt gegeben. Von dem einzigartigen Förderprogramm für Sportstätten profitieren bereits mehr als 1.000 Sportvereine aus ganz Nordrhein-Westfalen – eine gute Nachricht für den Reit- u. Fahrverein Steinheim e.V.: Gefördert wird die bauliche und energetische Modernisierung sowie der barrierefreie Umbau der Reitsportanlage in Höhe von 116.470 Euro.

Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz: „Ich freue mich, dass wir mit den nun erteilten Förderentscheidungen unseren Vereinen tatkräftig unter die Arme greifen können. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, einen spürbaren Beitrag zur Modernisierung unserer Sportstätten in Nordrhein-Westfalen zu leisten. Dies ist uns mit diesem Förderprogramm gelungen. Nun können wir den Sanierungsstau deutlich reduzieren.“ Mit dem Programm „Moderne Sportstätte 2022“ werden Investitionsmaßnahmen zur Modernisierung, Instandsetzung, Sanierung, Ausstattung, Entwicklung, zum Umbau und Ersatzneubau von Sportstätten und -anlagen gefördert.

Insgesamt 300 Millionen Euro stehen im Rahmen des Programms „Moderne Sportstätte 2022“ zur Verfügung.

Dienstag, 27. Oktober 2020 10:45 Uhr

Kreis Höxter/Brakel (red). Der Kreissportbund Höxter veranstaltet in Kooperation mit dem DAV Kletterzentrum OWL vom 6. bis zum 27. November einen kostenlosen Kletterkurs in Brakel. Teilnehmen können Anfänger im Alter von 14 bis 16 Jahren. Geklettert wird immer freitags in der Zeit von 16 bis 18 Uhr.

Panorama
Dienstag, 03. November 2020 11:31 Uhr
Satellitenbilder helfen bei Waldbrandbekämpfung
Donnerstag, 17. September 2020 08:32 Uhr

Paderborn (red). Die Wirtschaftsjunioren Paderborn+Höxter sowie der Wirtschaftsclub schließen sich der Entscheidung der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen (IHK) an. Die heimische Wirtschaft steht zum Erhalt des Flughafens Paderborn/Lippstadt und unterstützt das von der Flughafen-Gesellschafterversammlung beschlossene Sanierungskonzept in einer Insolvenz in Eigenverwaltung.

„Ein starker Standort, wie Ostwestfalen-Lippe, braucht einen modernen Flughafen, der in die Zukunft ausgerichtet ist. Mit dem Sanierungskonzept ist der erste richtige Schritt getan, denn es stärkt die Symbiose aus Tourismus und Geschäftsreiseverkehr nachhaltig. Dafür bezieht es ökologische Gesichtspunkte und die aktuellen Entwicklungen rund um die Mobilität der Zukunft mit ein. So hat der Flughafen Paderborn/Lippstadt eine echte Chance auf eine stabile Zukunft“, betont Kevin Taron, Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren. Nicht nachvollziehen können die Wirtschaftsjunioren und der Wirtschaftsclub, dass Kritiker den Flughafen als überflüssig bewerten.

„Der Flughafen bietet der heimischen Wirtschaft in der Region einen echten Standortvorteil. Diese Infrastruktur leichtfertig aus der Hand zu geben, wäre fahrlässig, denn wenn der Flughafen erst einmal geschlossen ist, dann bleibt er geschlossen“, so Taron weiter.

Montag, 31. August 2020 11:20 Uhr

NRW (red). Die Landesregierung wird die Weiterfinanzierung der Schulsozialarbeit sicherstellen. „Ich freue mich sehr, dass die wertvollen Angebote der Schulsozialarbeit auch über den 31. Dezember 2020 hinaus in vollem Umfang erhalten bleiben. Entscheidend ist für alle Beteiligten und insbesondere für die Kinder und Familien, die diese Unterstützung brauchen, dass die Finanzierung auch künftig gesichert und so verlässliche Beschäftigungsmöglichkeiten für Schulsozialarbeit geschaffen werden können“, so Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer.

Minister Laumann erklärte dazu: „Es ist gut, dass die Schulsozialarbeit durch die Zusage der Landesregierung jetzt dauerhaft gesichert ist. Mit der Entscheidung stehen auch Mittel für die dauerhafte Fortführung der Berufseinstiegsbegleitung zur Verfügung. Jugendliche mit schlechteren Startchancen erhalten damit auch künftig die Möglichkeit, mit kontinuierlicher Unterstützung den Schulabschluss zu erreichen und anschließend den Einstieg in eine Berufsausbildung zu schaffen.“

Bereits jetzt finanziert das Land dauerhaft und unbefristet über 760 Stellen im Landesdienst für Fachkräfte der Schulsozialarbeit an Schulen. Darüber hinaus können Schulen auch Lehrerstellen mit Fachkräften besetzen, wenn der Unterricht ungekürzt erteilt wird. Auf diesem Weg sind bereits über 370 Schulsozialarbeiter beim Land beschäftigt. Bislang finanziert das Land zusätzlich das Programm „Soziale Arbeit an Schulen im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets in Nordrhein-Westfalen“ (BuT-Schulsozialarbeit) mit etwa 1.000 Vollzeitstellen für Fachkräfte, die ebenfalls auch im Bereich der Schulsozialarbeit tätig sind, im Gesamtvolumen von 47,7 Millionen Euro. Diese Fachkräfte, die an allen Schulformen arbeiten, werden mit diesen Mitteln von den Kommunen in der Regel befristet beschäftigt. Dieses Landesprogramm ist befristet bis zum Ende des Jahres 2020. 

Die Landesregierung hat mit der heute erreichten Grundsatzeinigung nun beschlossen, die sogenannte BuT-Schulsozialarbeit dauerhaft über Landesmittel zu finanzieren und so das Angebot aufrecht zu erhalten. An der Konzeption für die Aufgaben und Zuständigkeiten für Schulsozialarbeit und Schnittstelle zur Jugendhilfe wird nach dieser Grundsatzentscheidung über die Landesmittel nun gemeinsam mit den Beteiligten in Schule, Schulaufsicht, Kommunen und Fachverbänden weitergearbeitet.

Montag, 24. August 2020 08:29 Uhr

Düsseldorf (red). Nordrhein-Westfalen hat dem Bund die vorläufigen Ergebnisse zur Erntebilanz bei Getreide übermittelt. Mit 3,8 Millionen Tonnen Getreide liegt die Ernte trotz der im dritten Jahr in Folge extremen Witterungsausschläge fast genau auf Höhe des Vorjahres (+0,1 Prozent) und 2,9 Prozent unter dem sechsjährigen Mittel.

„Es wird trotzdem deutlich: Der Klimawandel wirkt sich auf die Landwirtschaft aus. Zudem hat auch die Corona-Pandemie es den Landwirtinnen und Landwirten nicht einfacher gemacht“, kommentierte Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser die Bilanz.

Die Ministerin nahm die Erntebilanz zum Anlass, den Landwirtinnen und Landwirten für ihren unermüdlichen Einsatz zu danken: „Sie leisten rund um die Uhr herausragende Arbeit für die Ernährung der Gesellschaft. Sie stellen auch in den schwierigen Zeiten unsere Versorgung sicher und bringen regionale Vielfalt auf unsere Teller. Wir Verbraucher sollten dies jeden Tag aufs Neue würdigen und unsere Lebensmittel und diejenigen, die sie erzeugen, wertschätzen", sagte Ursula Heinen-Esser.

Ein zu milder Winter, sehr hohe Niederschläge im Februar, außergewöhnliche Trockenheit im April und Mai, Spätfröste während der Eisheiligen und schließlich Hitze und Trockenheit im August haben das Wachstum fast aller Feldfrüchte in diesem Jahr beeinträchtigt. Dies hat dazu geführt, dass die Ernteergebnisse je nach Region und vor allem je nach Bodengüte außergewöhnlich stark streuen.

Regional kam es insbesondere bei Winterweizen auf guten Böden mit hoher Wasserspeicherung zu unerwarteten Rekorderträgen, während die Ernte vor allem auf leichten, sandigen Böden unterdurchschnittlich war. Die Anbaufläche für Getreide in Nordrhein-Westfalen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Prozent auf 507.090 Hektar und umfasst damit etwa die Hälfte der Ackerlandfläche. Lokale Aussagen zur Erntebilanz sind auf Grundlage der landesweiten Daten nicht möglich.

Weizenernte über dem Durchschnitt

Im Ergebnis liegen in Nordrhein-Westfalen die Flächenerträge bei Winterweizen mit 86,2 Dezitonnen pro Hektar (dt/ha) um 5,5 Prozent höher als im Vorjahr und 3,2 Prozent über dem langjährigen Mittel. Hingegen gingen die Erträge bei Wintergerste (70,8 dt/ha, minus 8 Prozent gegenüber Vorjahr, minus 7,2 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel), Winterroggen (62,1 dt/ha, minus 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 3,9 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel), Triticale (61,2 dt/ha, minus 11,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 11,2 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel) und Hafer (44,0 dt/ha, minus 9,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 17,6 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel) zurück.

„Neben der Menge spielt natürlich auch die Qualität der Ernte eine wichtige Rolle. Hier hat das warme Erntewetter dafür gesorgt, dass nahezu das gesamte Getreide sauber, trocken und pünktlich eingebracht werden konnte“, erklärte Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser.

Bei der wichtigsten Brotgetreideart Weizen deute sich an, dass die für das Backverhalten wichtigen Proteingehalte in diesem Jahr vor allem auf Flächen mit Rekorderträgen auf eher niedrigem Niveau liegen. Bei der Wintergerste als wichtigster Futtergetreideart werden besonders gut gefüllte Körner mit hohem Hektolitergewicht berichtet.

Sorgenkinder Grünland und Futter

Weniger günstig stellen sich derzeit die Aussichten für die Futtergewinnung dar. Insbesondere auf den leichten, sandigen Standorten haben Hitze und Trockenheit der letzten Wochen Mais, Futtergräsern und Grünland stark zugesetzt und lassen deutlich unterdurchschnittliche Erträge erwarten. Damit stehen viele Tierhaltungsbetriebe im dritten Jahr in Folge vor dem Problem knapper Winterfuttervorräte. Einsetzende Niederschläge werden die vorzeitige Abreife vieler Maisbestände nicht mehr aufhalten können. Allerdings gibt es auch früh gesäte Maisbestände auf guten Böden, die durchaus eine hohe bis sehr hohe Ernte erwarten lassen.

Ministerin Heinen-Esser: „Der trockenheitsbedingte Wachstumsstillstand auf Grünland wird in der verbleibenden Vegetationszeit nicht mehr aufzuholen sein. Das stimmt mich besorgt. Aber auch hier gibt es regional je nach Boden und Niederschlägen große Unterschiede.“ Unter der Hitze und Trockenheit litt auch der Kartoffelanbau. Nur mithilfe der Beregnung werden in diesem Jahr gute Erträge und Qualitäten möglich sein. Dort, wo nicht beregnet werden kann, sind schwache Erträge und zum Teil hohe Stärkegehalte und damit mehlige Knollen die Folge. Günstige Witterung mit ausreichenden Niederschlägen kann vor allem bei Zuckerrüben, aber auch bei späten Kartoffeln, Silo- und Körnermais sowie Grünland in den nächsten Wochen die Ernteerwartungen noch verbessern.

Samstag, 22. August 2020 10:07 Uhr

Düsseldorf (red). Ein neues Videospiel soll Kinder und Jugendliche über extremistische Einflüsse im Internet aufklären und ihre Medienkompetenz stärken: Innenminister Herbert Reul, der Chef der Staatskanzlei und für Medien zuständige Staatssekretär, Nathanael Liminski, und Martin Borchers, Produzent der Firma bildundtonfabrik (btf) haben am Freitag (21. August) das Spiel „Leons Identität“ vorgestellt. Der NRW-Verfassungsschutz und Staatskanzlei haben das Projekt gemeinsam beauftragt und begleitet.

„Das Netz ist die Dunkelkammer eines extremistischen Weltbildes und die Radikalisierungsmaschine des 21. Jahrhunderts. Deshalb ist es wichtig, dass der Staat hier maßgeschneiderte Angebote macht. Die Überzeugungen junger Menschen dürfen nicht von Populisten und Radikalen geprägt werden, da müssen und wollen wir mitmischen“, so Reul. Der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz sieht die Digitalisierung des Extremismus als größte Herausforderung für alle Sicherheitsbehörden an.

Nathanael Liminski sagte: „Nordrhein-Westfalen geht in der Extremismus-Prävention neue Wege. Mit ‚Leons Identität‘ wollen wir junge Menschen vor dem Abrutschen in die rechte Szene bewahren. Indem wir ihre Medienkompetenz stärken, machen wir sie immun gegen Hetze und Hass. Zielgruppengerecht gehen wir mit unserer Prävention dorthin, wo sonst Radikalisierung stattfindet.“

Leons Identität ist ein detektivisches Abenteuerspiel. Der Spieler schlüpft in die Rolle von Jonas, der sich auf die Suche nach seinem vermissten Bruder macht. Jonas sucht in Leons Jugendzimmer nach Hinweisen und geht den Umständen seines mysteriösen Verschwindens auf den Grund, wobei er Leons langsames Abdriften in die rechtsextreme Szene nachzeichnet.

Bereits seit vier Jahren ist der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz auf der Spielemesse „Gamescom“ präsent. Die positiven Erfahrungen dort sind der Hintergrund für die Entwicklung des Spiels. Das Spiel ist offiziell geprüft und hat die Alterskennung USK 12. Es eignet sich auch für den Einsatz in Schulen. Zum Spiel gehört eine Website, die eine Brücke in die reale Welt schlägt. Hier können die Spieler sich weiter informieren und valide Quellen sichten.

Entwickelt wurde das Spiel gemeinsam mit bildundtonfabrik (btf), unter anderem mehrfacher Gewinner des Grimmepreises und des deutschen Videospielpreises 2019. „Was wir können, ist über Extremismus und Radikalisierung aufklären, was wir aber nicht können, ist ein Videospiel entwickeln“, so Innenminister Reul. Das Gesamtbudget für die Entwicklung des Spiels betrug rund 220.000 Euro.

Mehr Informationen zu „Leons Identität“ gibt es unter www.leon.nrw.de

Foto/Screenshot: Land.NRW

 

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