Blomberg (red). „O Schlangenherz von Blumen überdeckt“: Schon der aus Shakespeares „Romeo und Julia“ entlehnte Titel lässt es erahnen – es wird ein Konzertabend, der vor Gefühlen nur so strotzen wird: Liebesfreud und -leid, Wut und Seligkeit, Überschwang und Vergänglichkeit. Nicht wenige Dichter und Komponisten des Barock ließen sich von derlei menschlichen Emotionen inspirieren. Fünf Künstler, die sich diesem Wechselspiel von Musik und Literatur widmen, sind das Barockensemble „Il Discorso Musicale“ mit Mechthild Braun (Traversflöte), Frauke Pöhl (Barockgeige), Hermann Hickethier (Gambe) und Friedemann Engelbert (Cembalo)
aus Detmold sowie der Schauspieler Henning Bormann. Gemeinsam lassen sie am Sonntag, 1. Oktober, um 18 Uhr in der Klosterkirche Blomberg mit ihren nach barockem Vorbild gefertigten Instrumenten die Wort- und Klangwelt des 16. bis 18. Jahrhunderts eindrücklich wiederaufleben. Auf dem Programm stehen Werke von Jean-Philippe Rameau, Georg Friedrich Händel, Marin Marais und Georg Philipp Telemann sowie Texte von William Shakespeare, Christoph Heinrich Hölty, Joachim Christian Blum und Friedrich Hölderlin.

Das Konzert ist eines der experimentellen Projekte, die das Netzwerk Klosterlandschaft Ostwestfalen-Lippe in ganz OWL fördert. Zugleich entwickelt das Team der Klosterlandschaft in diesem Zusammenhang gemeinsam mit den Akteuren vor Ort Perspektiven für die ehemaligen Klöster.

Der Eintritt zu dem Konzert ist frei. Spenden erbeten.

Foto: „Il Discorso Musicale“