Bad Driburg (red). Diese beispielhaften Fragen haben die Leiterin des VHS-Zweckverbandes Bad Driburg, Brakel, Nieheim und Steinheim, Janine Brigant-Loke, und die pädagogische Mitarbeiterin Ann Kathrin Hickl am vergangenen Dienstag (26.09.) anlässlich des bundesweit ausgerichteten Deutschen Weiterbildungstages an die Bürgerinnen und Bürger im Stadtzentrum in Bad Driburg gestellt. Der deutschlandweit ausgerichtete Aktionstag stand unter dem Motto „Lösungen schaffen. Zukunft sichern. Weiterbildung für die ökologisch-ökonomische Transformation“.

Dieses Motto griff auch der VHS-Zweckverband auf. Zielsetzung der VHS-Aktion war es daher, mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort direkt ins Gespräch zu gehen. Die lange Umbauphase des Gebäudes, in dem der Hauptsitz untergebracht ist, ab Ende 2019 sowie die zeitweisen Schließungen durch die Corona-Pandemie in 2020 und 2021 erschwerten im Rückblick die Standort-Sichtbarkeit. Auch in 2022 wurde die Betriebsamkeit erst in der zweiten Jahreshälfte deutlich höher, da noch viele Menschen in der ersten Jahreshälfte mit Kontakten und Kursbesuchen zurückhaltend waren.

Nach dieser schweren Anlaufphase soll sich nun etwas ändern, da ist sich das VHS-Team einig. "Wir wollten aus den Gesprächen konkret erfahren, was wir an unserer Arbeit verbessern können, wie wir uns sichtbarer machen, wie wir die Auffindbarkeit der Verwaltung in Bad Driburg stärken und wie wir bestimmte Zielgruppen besser erreichen können“, so Hickl. Um "Lösungen zu schaffen" müssten auch die Bedürfnisse und Blickwinkel der Kunden in den Fokus genommen werden. Die Dozentenperspektive würde mindestens einmal jährlich abgefragt, auch die Kunden selbst hätten immer die Möglichkeit, Anregungen und Verbesserungen mitzuteilen. Doch oft würde dies nicht so ausdrücklich wahrgenommen. „Deshalb ist die Gesprächsoffensive eine gute Möglichkeit, im direkten Austausch einen Mehrwert für unsere Arbeit zu erhalten, denn nur so können wir gezielter und effektiver arbeiten, entsprechend anpassen bzw. optimieren und voneinander profitieren“, so Brigant-Loke ergänzend.

Aus den Gesprächen wurden wertvolle Hinweise aufgenommen, die nun festgehalten, intern ausgewertet und besprochen werden. Platz eins der meistgenannten Vorschläge war die Erhöhung der Sichtbarkeit insbesondere von der Langen Straße aus. Kaum jemand vermutet im 1. Obergeschoss des Gebäudes vor dem Raiffeisen-Brunnen die örtliche Volkshochschule mit modernen Schulungsräumen. Dies könne beispielsweise durch die Beklebung der Fensterfronten gelingen oder durch Banner, resümiert Brigant-Loke die Gesprächsinhalte mit den Bürgerinnen und Bürgern.

 Erfreulich waren zudem die Gespräche mit vielen Mitbürgern, die bereits VHS-Kurse besucht und die Räume sowie den Service des VHS-Zweckverbandes live erlebt haben. Die Gespräche ergaben, dass der Service und die Kundenfreundlichkeit durchweg positiv bewertet wurden; ebenso wurden die modern ausgestatteten Räumlichkeiten als großes Plus beschrieben, bilanzieren Hickl und Brigant-Loke erfreut.

„Insgesamt nehmen wir die Aktion als sehr positives Meinungsbild auf und danken allen für ihre wertvollen Beiträge“, so Brigant-Loke. Vorschläge werden auch nach dem Aktionstag jederzeit gerne per Telefon unter 05253/97407-0 oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! entgegengenommen.

Foto: VHS