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Freitag, 01. September 2017 21:08 Uhr

„Chancen im ländlichen Raum“: Mitglied des Bundestages Christian Haase (CDU) stellt sich den Fragen der CDU Steinheim

Steinheim (jg). Der CDU Stadtverbandsvorsitzende Gerhard Jarosch begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder aus dem Stadtgebiet Steinheim sowie das Mitglied des Bundestages Christian Haase (CDU) im Gemeinschaftsraum des Helene-Schweitzer-Hauses zur Veranstaltung „Chancen im ländlichen Raum“. Dem Kurzvortrag des Stadtverbandsvorsitzenden konnte man entnehmen, dass in Zukunft einiges passieren müsse, so Jarosch.

Die den Anwesenden vorgelegten Zahlen der Bertelsmann-Stiftung besagen, dass ein Bevölkerungsrückgang in Steinheim um -17 % bis in das Jahr 2030 Einzug halten wird. Gleichzeitig würde sich das Durchschnittsalter der heimischen Bevölkerung von 44,1 auf 51,6 Jahre erhöhen. Diese Erhöhung, betonte Jarosch, werde in Zukunft einen höheren Pflegebedarf ergeben. Ebenso wird die „Pro-Kopf-Belastung“ steigen, da künftig weniger Einwohner in Steinheim wohnen werden. Dies seien Aspekte, an denen gearbeitet werden müsse, sowohl auf der Kommunal- und Landesebene, wie auch im Bund. Nach den „erschreckenden“ Zahlen konnte Christian Haase den Ängsten der Anwesenden etwas entgegenkommen.

Bundestagsabgeordneter Haase betonte, die Geburtenzahlen seien gestiegen, der Trend, dass Menschen in die Großstädte ziehen, gehe zurück, da in den Großstädten mit Fahrverboten gedroht werde und die Bürgerinnen und Bürger dort einer zu hohen Belastung durch Smok ausgesetzt seien. Die Lebensqualität, fuhr Haase fort, sei im ländlichen Raum gleich geblieben. Die Infrastruktur steige, die Auslastung der Betriebe sei fortlaufend und somit verringern sich die Arbeitslosenzahlen. Was aber hingegen verändert werden müsse, betonte der CDU-Politiker, sei die Aus- und Fortbildung von Jugendlichen. Nicht jeder Jugendliche sollte studieren müssen. Auch in handwerklichen Berufen könne man Geld verdienen.

Das Thema Sicherheit ist im ländlichen Raum wie Ost-Westfalen Lippe ein wichtiges Thema. Die Kriminalitätswerte hier bei uns, erklärte Hasse stolz, seien die besten Werte in NRW. Unser Vorteil ist, fuhr Haase fort, die nächste Autobahn für die Bandenkriminalität sei zu weit entfernt. Strafrechtlich habe es in der bestehenden Legislaturperiode ebenfalls einen Fortschritt gegeben, denn von Straftätern dürfen nun auch Handydaten ausgewertet werden, was bislang durch die Verletzung der Persönlichkeits- und Privatrechte noch verboten gewesen war, stellte Haase heraus. Viele Themen wurden behandelt und nach einer intensiven Diskussion dankte der Stadtverbandsvorsitzende Gerhard Jarosch den Anwesenden sowie auch Christian Haase für den Abend.

Foto: jg

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